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Ob das gegen das Haushaltsloch hilft? Hundebesitzer müssen in Langen bald höhere Steuern bezahlen.

Langen

Hunde werden teurer

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Die Anhebung der Grundsteuer B und der Hundesteuer sollen in Langen helfen, das etwa 13,8 Millionen Euro große Loch im Haushalt der Stadt zu verkleinern. Insgesamt 50.000 Euro mehr sollen Hundebesitzer künftig bezahlen.

Stimmt die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 2. Dezember zu, müssen Hundehalter ab 1. Januar statt 72 Euro dann 108 Euro für ihr Tier im Jahr bezahlen. Für einen als gefährlich eingestuften Hund sollen nach Willen des Magistrats statt 468 künftig 600 Euro fällig werden.

Die Anhebung der Steuer soll der Stadt knapp 50.000 Euro einbringen. Allerdings soll es auch Ausnahmen geben: Begleithunde oder Hunde, die einen Teamtest oder andere Prüfungen ablegen, kosten nur 72 Euro pro Jahr. Mit dieser Regelung sollen die Hundehalter motiviert werden, diese Prüfungen mit ihrem Tier abzulegen. Dies diene nach Ansicht des Magistrats der Sicherheit der Bevölkerung. Außerdem sollen die Tierheime des Kreises entlastet werden, da dort fast ausschließlich als gefährlich eingestufte Hunde untergebracht sind. Wer ein solches Tier aufnimmt, soll einen Steuerbonus erhalten.

Die Anhebung der Grundsteuer B von 300 auf 350 Punkte bezeichnet Bürgermeister Frieder Gebhardt (SPD) als eine der fairsten Steuererhöhungen, weil sie alle Bürger treffe. Etwa 700.000 Euro Mehreinnahmen würde sie der Stadt bringen, für ein Einfamilienhaus wäre im Schnitt ein Betrag von 25 bis 30 Euro im Jahr fällig, schätzt Gebhardt.

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