Langen

Gegen marode Straßen

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Der Magistrat will 1,6 Millionen Euro in die Sanierungen investieren.

Die Stadt Langen will Straßen sanieren. Der Hegweg wurde schon Mitte Mai mit rechteckigem Betonpflaster statt Asphalt umgestaltet, die Bauarbeiten werden sich bis ins neue Jahr hinein ziehen. Die Kaplanei- und die Turmgasse liegen ebenfalls in der Altstadt und sollen deshalb 2019 nach dem gleichen Muster saniert werden. 355 000 Euro wird die Erneuerung kosten, 180 000 Euro sind für das kommende Jahr in das Straßensanierungsprogramm des Magistrats eingestellt. Weitere 600 000 Euro sind im kommenden Jahr als Planungskosten für weitere Erneuerungen vorgesehen – unter anderem für die Zimmerstraße und die umliegenden Straßen.

Die Liebigstraße, die wohl den schlechtesten Fahrbahnbelag in ganz Langen hat, soll Mitte 2019 dran kommen. Zwischen Bahnhof und Weserstraße muss die Stadt die Risse und Schlaglöcher beseitigen, den Rest bis zum Leerwegtunnel werden die Investoren übernehmen, die das Neubaugebiet an der Straße verwirklichen.

Das Stadtparlament wird in seiner Sitzung am 6. Dezember über das Straßensanierungsprogramm des Magistrats entscheiden, das mehr als 1,6 Millionen Euro groß ist. Woher das Geld kommen soll, steht aber noch in den Sternen. Die Stadtverordneten haben in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, die Straßenbeitragssatzung zum 1. November aufzuheben. Damit klafft nun erst einmal eine große Finanzierungslücke, denn der Magistrat hatte auf Straßenbeiträge gesetzt. Die Stadtverordneten erwarten nun von der Verwaltung eine Lösung, wie die Einnahmeausfälle ausgeglichen werden können. ann

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