Langen

Feuerwehr zieht Bilanz

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Die Einsatzkräfte retteten 33 Menschen im vergangenen Jahr. Erstmals verfehlten sie knapp die Quote: Nicht immer waren sie innerhalb von zehn Minuten am Einsatzort. Grund dafür ist unter anderem das steigende Verkehrsaufkommen.

547 Einsätze hat die Langener Feuerwehr im vergangenen Jahr bewältigt. Darunter 92 Brandeinsätze, 349 Hilfeleistungen und 106 Fehlalarme, so die Bilanz der Feuerwehr, die durchschnittlich ausfällt.

„Der schnelle und professionelle Einsatz der Feuerwehr Langen führte dazu, dass bei den Brandeinsätzen ausschließlich verletzte Personen und keine Todesopfer zu beklagen waren“, teilt die Feuerwehr mit. Beispielsweise retteten Atemschutztrupps im Januar drei bewusstlose Personen aus dem Obergeschoss eines brennenden Hauses in der Friedrichstraße.

Im Oktober brachte die Feuerwehr eine bewusstlose Person aus einer brennenden Wohnung in der Zimmerstraße in Sicherheit.

Während der Brandeinsätze retteten die Einsatzkräfte insgesamt 33 Personen, 21 von ihnen waren verletzt. Zudem verletzten sich sieben Feuerwehrangehörige leicht.

Laut Gesetz müssen die Retter maximal zehn Minuten nach dem Alarm am Einsatzort sein. In 94,7 Prozent der Fälle ist dies in Langen gelungen. Jedoch sei erstmals das gesetzlich festgelegte Ziel von 95 Prozent unterschritten worden. Gründe hierfür sieht die Feuerwehr unter anderem im steigenden Verkehrsaufkommen und in der Tatsache, dass immer mehr ehrenamtliche Einsatzkräfte außerhalb der Stadt tätig sind oder ihren Arbeitsplatz in Langen nicht verlassen können.

Personell kann die Langener Feuerwehr auf 113 aktive Einsatzkräfte zurückgreifen. laf

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