Langen

Alter Supermarkt als Galerie

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Der „Langener Salon der Fotografie“ zeigt großflächige Aufnahmen von elf Langener Fotografen im ehemaligen Einkaufszentrum am Farnweg. Das Konzept sieht vor, „vergessene“ Orte wieder in Erinnerung zu rufen.

Die Premiere galt als Erfolg, jetzt geht es weiter: In die „Kunsträume Oberlinden“ zieht Fotografie ein. Vom 2. Februar bis 11. März zeigen Langener Fotografen ihre Bilder im ehemaligen Einkaufszentrum am Farnweg, teilt die Stadt mit. Das Konzept sieht vor, „vergessene“ Orte wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Schauplatz für den „Langener Salon der Fotografie“ ist der frühere Supermarkt, der Raum und die passende Atmosphäre bietet. An der Ausstellung beteiligen sich elf Fotografen: Brigitte Grausam-Tynan, Thorsten Klapsch, Barbara Mittmann, Detlef Möbius, Marcin Placzek, Michael Schmidt, Mathias Schröder, Roland Sorger, Marc Strohfeld, Gareth Tynan und Reinhold Werner. „Sie alle sind in irgendeiner Weise mit der Stadt verbunden, leben hier oder sind in Langen aufgewachsen“; teilt die Stadt mit. Sie alle eint die gleiche Passion: Fotografie. Einige Aufnahmen haben daher auch einen Bezug zu Langen.

Die Schau zeigt eine Fülle von Fotos, die Emotionen auslösen, weil die Fotografen als Meister der Bildsprache gelten – ganz nach dem Motto: Nicht die Kamera macht die Bilder, sondern der Fotograf. Denn die Frage, wann Fotografie Kunst ist und wann nur ein Schnappschuss, ist heute in Zeiten, in denen jeder mit dem Handy Fotos macht, so aktuell wie vor 100 Jahren.

Die Ausstellung in Oberlinden wird die Antwort dem Betrachter überlassen, ihm aber Hilfestellung geben, heißt es in der Ankündigung. Fast alle Abzüge sind großformatig und werden den ansonsten leeren Supermarkt mit seinen kahlen Wänden temporär in eine eindrucksvolle Galerie verwandeln. laf

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