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Das Wiener Masken- und Musiktheater sucht beim Fürstlichen Gartenfest auf humorvolle Art die schönste Bienenkönigin.

Langen

Fürstliches Gartenfest in Schloss Wolfsgarten

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Am Freitag beginnt das Fürstliche Gartenfest in Schloss Wolfsgarten. 170 Aussteller aus dem In- und Ausland zeigen bis Sonntag ihr Sortiment.

Von heute an bis zum Sonntag, 8. September, wird Schloss Wolfsgarten bei Langen wieder zum Mekka aller Gartenfreunde und Liebhaber schöner Dinge. Die Familienoberhäupter des Hauses Hessen, Landgraf Donatus und seine Frau Landgräfin Floria, haben für ihr Fürstliches Gartenfest 170 Aussteller aus dem In- und Ausland eingeladen.

Das Fürstliche Gartenfestgeht von heute, Freitag, bis zum Sonntag, 8. September, in Schloss Wolfsgarten an der Prinzessin-Margaret-Allee (K168) in Langen über die Bühne.

Geöffnetist das Veranstaltungsgelände jeweils von 10 bis 18 Uhr.

Das Tagesticketkostet 17 Euro, ermäßigt 15 Euro, die Dauerkarte 32 Euro. Die Eintrittskarten sind an den Tageskassen erhältlich. Kinder bis 14 Jahre sind frei.

Das dreitägige Programmist auf der Website www.gartenfest.de/wolfsgarten abrufbar. ann

Zur Verkaufsausstellung für Gartenkultur öffnen sie die Tore ihres 57 Hektar großen Parks, der normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Das Großereignis, das jedes Jahr rund 20 000 Besucher anzieht, widmet sich diesmal dem Sonderthema „Wo Hummeln sich tummeln“. Viele der Aussteller haben ihr Sortiment entsprechend angepasst und verkaufen insektenfreundliche Gewächse und biologischen Pflanzenschutz. Landschaftsplaner, Gartenbauer, Gärtner und Wissenschaftler erklären, wie man die Vielfalt der Insekten im eigenen Garten und auf dem Balkon fördern kann.

Vor den Augen der Besucher entsteht während der drei Tage ein insektenfreundlicher Schaugarten, den fünf angehende Garten- und Landschaftsbauer planen und anlegen. Er wird gegen Ende der Veranstaltung an den Schlossherrn Donatus Landgraf von Hessen übergeben. Auch angehende Floristen zeigen ihr Können: In einem Wettbewerb kreieren sie eigene naturnahe Gärten und binden prachtvolle Sträuße. Die BeeKids, die Bienen-AG der Wilhelm-Leuschner-Schule in Egelsbach, zeigen mit zwei Bienenvölkern vor Ort, wie modernes Imkern funktioniert.

Im Rahmenprogramm sind Hummeln, Schmetterlinge & Co. ebenfalls das Hauptthema. Täglich können bis zu neun verschiedene Vorträge besucht werden. Hilke Steinecke vom Palmengarten Frankfurt klärt beispielsweise die Frage, warum Hummeln und Bienen nur bestimmte Blüten bevorzugen.

Erstmals ist die Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung mit an Bord. An ihrem Stand können Insekten unter dem Binokular beobachtet und kleine Bienenhotels gebastelt werden. Im Parcours „(G)Artenvielfalt“ können die kleinen Besucher an mehreren Stationen Aufgaben zum Thema lösen. Darüber hinaus beleuchtet Martin Wiemers, Leiter des Bereichs Ökologie am Senckenberg-Institut in Müncheberg, in einem Vortrag die Ursachen des lokalen und weltweiten Artenrückgangs.

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