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Kulturhaus und Treffpunkt

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© Michael Schick

Die Hugenottenhalle besteht seit 40 Jahren. Jetzt wird ihre Substanz überprüft, denn sie soll saniert werden.

Viele Menschen aus dem weiteren Rhein-Main-Gebiet haben Neu-Isenburg vor allem wegen der Hugenottenhalle kennengelernt: Seit 40 Jahren bietet die Hugenottenhalle kulturelles Programm von überregionalem Interesse. Jetzt wird das Gebäude auf die Substanz hin überprüft und soll saniert werden. Es könne sein, dass die Halle in den nächsten fünf bis acht Jahren deshalb „ein anderes Gesicht bekommt“, sagte gestern der ehrenamtliche Kulturdezernent Theo Wershoven (CDU)

Für die Neu-Isenburger ist die „Huha“ noch viel mehr als ein Kulturtempel, in der Pop- und Rockgrößen auftreten, Klassiker und modernes Theater gespielt werden oder Kabarettisten auftreten und Messen veranstaltet werden. Hier feiern die örtlichen Vereine, tragen Wettkämpfe aus, treten Kinder und Jugendliche beispielsweise bei Ballettabenden auf und feiern Gymnasiasten der Goetheschule ihren Abiball.

Die Hugenottenhalle habe sich als Kulturangebot in der Region und als Treff für die Bürger gut etabliert, sagt Wershoven (CDU), allerdings gebe es auch großen Konkurrenzdruck durch die Neue Stadthalle in Langen und das Bürgerhaus in Dreieich Sprendlingen sowie die Konzerthäuser in Frankfurt. Dennoch habe die Halle eine Auslastung von 86 Prozent im vergangenen Jahr gehabt, sechs Prozent als noch 2015, sagt Thomas Leber, Leiter der Hugenottenhalle. Dass die Einnahmen gegenüber 2015 um 10 000 Euro auf 200 000 Euro gesunken sind, führt Leber auf kostenlose Angebote wie beispielsweise Bürgerversammlungen oder die Übertragung von WM-Spielen zurück. Eine Million Euro lässt sich die Stadt die Halle pro Jahr kosten inklusive Programm, Personal und Bauunterhaltung.

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