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Im „Wassercafé“ des Straßentheaters Ensemble Kroft geht es um den Wert des Wassers.

Rödermark

Kultur ohne Grenzen

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Am Wochenende steigt das große Festival in Rödermark.

Am Wochenende findet von Freitag, 14., bis Sonntag, 16. Juni, wieder das Festival „Kultur ohne Grenzen“ in Urberach statt. Laut Ankündigung des Alternativen Zentrums Rödermark gestalten Künstler aus sechs europäischen Städten das Fest und werben für den kulturellen Austausch. Bei freiem Eintritt erwarten die Gäste Konzerte, abwechslungsreiches Essen, Straßen- und Tanztheater, Lesungen, Ausstellungen und Workshops.

Am Freitag, 14. Juni spielt das Quartett „Donauwellenreiter“ aus Wien um 19.30 Uhr im Palastzelt im Park. Das Quartett bewegt sich „zwischen Pop-Band, Kammerorchester und Jazz-Combo“. Ebenfalls aus Österreich kommt die Folgeband „Federspiel“, ein siebenköpfiges Ensemble, das Blasmusik neu definieren will. Das mehrfach ausgezeichnete Tanztheater „Bandart“ aus Ungarn tritt am Samstag um 17 Uhr in der Kelterscheune und um 22 Uhr im Park auf.

Ab 20 Uhr geht es in der Keltenscheune weiter mit einem Programm der Rödermärker Autoren Chrismegan, Arno Mieth, Verena Rot und Henni Nachtsheim.

Gemeinsam laden sie zum „Irischen Abend“ mit Literatur, Musik und Guinness. Peter Wucherpfennig an der Harfe sorgt für die musikalische Begleitung.

Am Sonntag tritt ab 14 Uhr das Straßentheater- „Ensemble Kroft“ im Park auf. Bei der Performance geht es laut Ankündigung um den Wert des Wassers.

Ab 20 Uhr sind die beiden Flamenco-Gitarristen von „Café del Mundo“ im Palastzelt im Park zu Gast. „Beloved Europa“ - geliebtes Europa heißt das neue Album der Künstler. Bei einem Festival auf der Flüchtlingsinsel Samos seien den beiden die Parallelen zum antiken Mythos der „Entführung der Europa“ in den Sinn gekommen. „Europa ist in Gefahr, auch heute wieder“, sagt einer der beiden, Jan Pascal. „Man muss nur den Stier durch Potentaten, Protektionismus und Nationalismus ersetzen“. Hinter dem Festival steckt unter anderem die Stadt Rödermark. Förderer sind die Europäische Union, das hessische Wissenschaftsministerium sowie die Sparkasse Dieburg und die Vereinigte Volksbank Maingau.

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