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Solaranlage im Wasserwerk Lange Schneise Seligenstadt,

Kreis Offenbach

Kreis Offenbach: Wasserversorger setzt auf Sonnenenergie

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Der ZWO setzt neuerdings auf eine Solaranlage, um die Wasserwerke mit Strom zu versorgen. Mit der Investition von 1,2 Millionen Euro will sich der Verband gegen steigende Stromkosten absichern.

Der Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach (ZWO) nutzt von sofort an die Energie der Sonne, um vier seiner sechs Wasserwerke mit sauberer Solarenergie zu versorgen. Das teilte das Unternehmen kürzlich mit.

„Wie schon beim Trinkwasser wollen wir auch für den Klimaschutz Verantwortung übernehmen – und zwar nicht irgendwo, sondern hier in unserer Region“, urteilte ZWO-Chef Bernd Petermann bei der Inbetriebnahme der 2900 Quadratmeter großen Anlage in Seligenstadt. Installiert hat die Photovoltaik-Module die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) auf den vier Wasserwerken. Insgesamt seien mehr als 4600 Quadratmeter an Photovoltaik-Modulen verbaut worden, heißt es weiter.

331.790 Kilogramm CO2 eingespart

Bei einer Gesamtleistung von rund 700 000 Kilowattstunden Strom im Jahr sparen sie rund 331.790 Kilogramm des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid ein.

Der ZWO investiert rund 1,2 Millionen Euro in die Eigenstromerzeugung aus Sonnenlicht. Zugleich macht sich der ZWO damit auch von steigenden Strompreisen unabhängig. „Jede selbst erzeugte und selbst verbrauchte Kilowattstunde spart somit bares Geld“, sagte EVO-Vorstandsvorsitzender Christoph Meier. Nach Berechnungen der EVO deckt der Ertrag der Photovoltaik-Anlagen zwischen zehn und 25 Prozent des Stromverbrauchs je Standort ab. Den übrigen Ökostrom liefert der Offenbacher Versorger über das öffentliche Stromnetz. (cir)

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