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Kreis Offenbach stellt umfassenden Sozialbericht vor

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Von: Jonas Nonnenmann

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Welche Kinder und Familien im Landkreis sind besonders auf Beratung und Unterstützung angewiesen? Antworten auf diese Frage soll das erste „Präventionsmonitoring“ liefern.

Welche Kinder und Familien im Landkreis sind wegen ihrer sozialen Lage auf Beratung und Unterstützung angewiesen? Antworten auf diese Frage soll das erste „Präventionsmonitoring“ der Kreisverwaltung liefern, für das systematisch Sozialdaten zusammengestellt wurden.

Entstanden sei das Monitoring unter der Federführung des Fachdienstes Jugend und Familie sowie der Sozial- und Jugendhilfeplanung, so die Kreisverwaltung.

Die Daten in dem Bericht geben Auskunft über die Demografie der Bevölkerung in allen Kreiskommunen sowie deren Lebensbedingungen. Themen sind unter anderem Arbeitslosigkeit, Nationalität, Betreuungsangebote für Kinder und Kindeswohlgefährdungen.

Download

Den kompletten „1. Präventionsmonitor Kreis Offenbach“ gibt es für Interessierte als Download auf der Seite www.kreis-offenbach.de/präventionsmonitor

„Der Sozialbericht zeigt uns deutlich, wo Eltern mit der Erziehung überfordert sein könnten, wo der Unterstützungsbedarf am größten ist und wo wir soziale Ungleichheiten beseitigen müssen“, sagt der Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Carsten Müller (SPD). Das Monitoring ermögliche es, bei der Präventionsarbeit Schwerpunkte zu setzen und Ressourcen besser zu verteilen. Ein „Präventionsindex“ soll dabei die soziale und wirtschaftliche Lage und die Teilhabechancen der Menschen beschreiben.

„Der Index sagt als Kennzahl etwas über lokale, soziale Risiken und Belastungsfaktoren aus und identifiziert Orte, wo wir sozialraumbezogene, nachhaltige Präventionsstrategien entwickeln und Leistungsangebote verstärken müssen“, so Sozialdezernent Müller. Während der Pandemie sei das besonders wichtig. Aus dem Bericht gehe hervor, dass die Pandemie insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und Familien Spuren hinterlassen habe.

Folgen der Pandemie

So lasse sich eine Zunahme an Verhaltensauffälligkeiten beobachten, an übermäßigem Medienkonsum, Bewegungsmangel und Fehlernährung.

Insgesamt habe die Pandemie den Entwicklungsprozess mancher Kinder und Jugendlicher „gebremst oder gar unterbrochen“. jo n

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