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Kita-Plätze gesucht

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Von: Madeleine Reckmann

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Die Bevölkerung wächst, junge Familien ziehen zu. Besonders nach Sprendlingen. Die Stadt braucht daher mehr Krippen und Kindergärten.

Steht eine neue Debatte um zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder an? Wie viel Kinder sollen in eine Krippe oder Kita gehen? Aktuell finanziert die Stadt Betreuungsplätze für 38 Prozent der Ein- und Zwei-Jährigen. Damit ist das Ziel, 35 Prozent der Kinder eines Jahrgangs zu betreuen, zwar erfüllt, teilt die Stadt mit. Inzwischen stellt sie aber fest, dass dies in der wirtschaftlich starken Rhein-Main-Region nicht ausreicht. Zudem wächst die Stadt, junge Familien suchen eine neue Heimat nicht nur in den Neubaugebieten, sondern auch in den Stadtquartieren, insbesondere in Sprendlingen.

Ähnlich sieht es bei den Kindergartenplätzen aus. Knapp 87 Prozent der Kinder haben einen Kita-Platz. Nach Prognosen fehlen jedoch für die nächsten Monate gut 160 Plätze. Dieser Bedarf wird noch steigen. Besonders in Sprendlingen bestehe dringender Handlungsbedarf, so Bürgermeister Dieter Zimmer (SPD). Wurde 2013 noch darüber nachgedacht, wegen rückläufiger Kinderzahlen Gruppen zu schließen, stellt die Stadt nun fest, dass die Kinderzahl angestiegen ist.

Wie hoch der Betreuungsbedarf tatsächlich ist, hänge von vielen Faktoren ab, so die Stadtverwaltung. Die Politiker sollten nun entscheiden, um wie viel Plätze der U3-Bereich ausgebaut werden soll. Zudem müsse die Bevölkerungsstruktur der 0- bis Siebenjährigen beobachtet werden. Bleibt die Geburtenrate auf hohem Niveau? Hält der Zuzug junger Familien an? Wie läuft die Familienzusammenführung bei Flüchtlingen? An der pädagogischen Qualität möchte die Stadt nicht sparen. mre

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