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Für Jung und Alt

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Von: Annette Schlegl

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Nun bekommt auch Dreieich einen Treff für Jung und Alt
Nun bekommt auch Dreieich einen Treff für Jung und Alt © Michael Schick

In Dreieich entsteht das dritte Mehrgenerationenhaus im Kreis Offenbach. Möglich wird dies durch ein neues Bundesprogramm. Aber auch die Bürger sind gefordert.

Ein Mehrgenerationenhaus pro Landkreis – das war früher die Maxime. In Langen gibt es schon lange das Zentrum für Jung und Alt (ZenJA), und auch in Rödermark existiert bereits eine solche Einrichtung. Nun bekommt auch Dreieich einen Treff für Jung und Alt.

Das Mehrgenerationenhaus ist kein neues Gebäude, sondern ein Konzept, das junge und alte Menschen generationenübergreifend zusammenführt. Mehrere benachbarte Institutionen – zwei Kitas, die Wohngruppe der Nieder-Ramstädter Diakonie, das Klamotten-Forum und das Familienzentrum Bunte Kirche der Evangelische Versöhnungsgemeinde – sind die „Bausteine“ für das Dreieicher Mehrgenerationenhaus. Den Kern bilden das neue Stadtteilzentrum Hirschsprung-Breitensee, das im Februar fertiggestellt sein wird, und das Familienzentrum der Versöhnungsgemeinde.

Mit Beginn des neuen Jahres hat das Bundesfamilienministerium ein Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus aufgelegt. Bereits Ende Mai 2016 hatte sich Ellen Grohe, Leiterin des Dreieicher Fachbereichs Soziales, beim Ministerium mit dem neuen Stadtteilzentrum für eine Förderung beworben. Mit Erfolg: Als einer von 100 bundesweiten Neubewerbern wird das Mehrgenerationenhaus von 2017 bis 31. Dezember 2020 mit jährlich 30 000 Euro Bundeszuschuss unterstützt. Die Stadt gibt pro Jahr 10 000 Euro dazu.

Die Projektleitung wird ein Tandem übernehmen: Stefan Petzold, Leiter des Stadtteilzentrums, und Veronika Martin, Leiterin des Familienzentrums. Ein einprägsamer Name für das neue Haus wird noch gesucht. Vorschläge bis 27. Januar an stefan.petzold@dreieich.de.

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