Jugend im KZ

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Rödermark Schüler erarbeiten Theaterstück über NS-Zeit

Wie haben Kinder und Jugendliche während der NS-Diktatur das Leben im Ghetto und im Konzentrationslager empfunden? Zwölf Schülerinnen und Schüler der Nell-Breuning-Schule Rödermark, der Ricarda-Huch-Schule Dreieich, des Adolf-Reichwein-Gymnasiums Heusenstamm und der Claus-von-Stauffenberg-Schule Rodgau versuchen seit Anfang dieses Schuljahrs, darauf eine Antwort zu finden.

2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit auch die Befreiung der KZ-Häftlinge zum 75. Mal. Die 15- bis 18-Jährigen haben sich darüber intensiv Gedanken gemacht, haben unter Anleitung des Rödermärker Schauspielers und Theaterpädagogen Oliver Nedelmann gemeinsam viel diskutiert, improvisiert und geprobt und so ein eigenes Theaterstück geschaffen. Premiere hat „Aber es ist doch für immer passiert“ am Freitag, 28. Februar, 19.30 Uhr, in der Rödermärker Kelterscheune, weitere Aufführungen sind am 9. März im Adolf-Reichwein-Gymnasium sowie am 12. März und 27. April im „Theater&Nedelmann“ geplant.

Er könne sich durchaus vorstellen, „dass man so eine Theatergruppe auch für die Zukunft verankern kann“, sagte Nedelmann bei der Vorstellung des Stücks. Das Interesse, sich auf die Bühne zu stellen, sei bei der Jugend vorhanden. aph/ann

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