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Helfer für Ironman gesucht

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Von: Annette Schlegl

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Der Ironman startet wie immer am Langener Waldsee. (Archivbild)
Der Ironman startet wie immer am Langener Waldsee. (Archivbild) © Imago

Rund 3000 Triathleten werden beim Ironman am Langener Waldsee starten. Für den Wettbewerb sucht die Veranstalter noch ehrenamtliche Helfer.

Exakt 24,6 Grad Wassertemperatur zeigt das Thermometer am Donnerstagmorgen. Angenehm für die Badegäste des Langener Waldsees, die im Strandbad Sonne tanken wollen, zu warm für die Triathleten, die dort bei der Ironman-Europameisterschaft ins Wasser springen werden. „Das Wasser kühlt sich bis zum 9. Juli hoffentlich noch ab“, sagt Björn Steinmetz, Geschäftsführer der Ironman Germany GmbH, und begründet: „Ab 24,5 Grad ist Neoprenverbot für alle.“ Das hieße dann: keine hautengen Schwimmanzüge, die mehr Auftrieb verleihen, und damit auch keine schnellen Zeiten auf der 3,8 Kilometer langen Schwimmstrecke.

Am Sonntag, 9. Juli, wird der Langener Waldsee zum 16. Mal wieder brodeln: Rund  3000 Athleten werden dort den härtesten Wettkampf des Jahres beginnen. Um 6.30 Uhr gibt Langens Bürgermeister Frieder Gebhardt (SPD) den Startschuss für die 100 bis 120 Profis; um 6.40 Uhr ist das Feld der 2900 Ausdauersportler an der Reihe. „Der Rolling Start, der im Vorjahr für die Altersklasseathleten eingeführt wurde, hat sich bewährt“, sagt Steinmetz. Für die Zuschauer heißt das: Sie sehen keinen gemeinsamen Massenstart, sondern ein Teilnehmerfeld, das innerhalb von 15 Minuten nach und nach ins Wasser sprintet. Die Ersten werden gegen 7.15 Uhr in der Wechselzone erwartet, wo die Rennräder für die nächste Disziplin über 180 Kilometer bereitstehen.

„Trotz des zeitigen Beginns rechnen wir wie in den vergangenen Jahren wieder mit Tausenden Fans“, erklärt Bürgermeister Gebhardt. Sie kommen bis 12 Uhr kostenlos ins Strandbad, dürfen bis dahin allerdings nicht baden. Da es nur wenige Parkplätze gibt – die sind den Athleten und ihren Begleitern vorbehalten –, sollten die Zuschauer das Fahrrad, die S-Bahn oder den Sonderbus der Stadtwerke nutzen, der um 5.50 und 6.20 Uhr vom Bahnhof Langen (Ostseite) mit Stopps an den Haltestellen Sandweg und Mörfelder Landstraße abfährt.

Badegäste müssen schon ab Donnerstag, 6. Juli, auf die vertrauten Parkplätze im Bad verzichten. Die gesamte Fläche wird nämlich zur Wechselzone umfunktioniert.

Die Organisation der europaweit beachteten Veranstaltung ist in Langen schon fast Routine. „Es macht uns schon ein wenig stolz, dass wir seit dem ersten Start Gastgeber sein dürfen“, sagt Gebhardt. Und auch die „Eisenmänner“ haben in den vergangenen 15 Jahren Erstaunliches geleistet: „142 500 Kilometer haben die Athleten bisher im Waldsee zurückgelegt“, sagt Steinmetz, und rechnet auch die Wegstrecke für die anderen Ironman-Disziplinen aus: 6,75 Millionen Kilometer mit dem Rennrad sowie 1,58 Millionen Lauf-Kilometer. „Das ist fast sechsmal die Strecke von der Erde zum Mond.“

Bis 2019 werde Langen auf jeden Fall noch Ironman-Hochburg bleiben, sagt Steinmetz. So lange sei die Europameisterschaft der „Eisenmänner“ nämlich per Vertrag an die Region gebunden. 2019 werde der Wettbewerb dann um eine Woche nach vorn verlegt, um nicht – wie in diesem Jahr – in Terminkollision mit dem Ironman in Roth bei Nürnberg zu kommen.

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