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Die Mitmachmesse „Xperience Handwerk“ stellt Schüler:innen Ausbildungsberufe vor. (Foto: R.Hoyer)
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Die Mitmachmesse „Xperience Handwerk“ stellt Schüler:innen Ausbildungsberufe vor. (Foto: R.Hoyer)

Dietzenbach

Handwerk-Mitmachmesse in Dietzenbach

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Bei der Mitmachmesse „Xperience Handwerk“ können Jugendliche bis zum 15. Oktober verschiedene Berufe ausprobieren.

Zehn Tage lang können Jugendliche ausprobieren, ob sie ein Geschick fürs Maler-, Schreiner-, Maurer- oder Friseurhandwerk haben, oder ob ihnen vielleicht Konstruktionsmechaniker:in, Schweißer:in, Metallbauer:in oder Elektroniker:in liegt. Möglich macht das die Mitmachmesse „Xperience Handwerk“, die bis Freitag, 15. Oktober, in den Räumen des kommunalen Jobcenters Pro Arbeit in Dietzenbach, Albert-Einstein-Straße 30, aufgebaut ist.

Das Handwerk sucht händeringend nach Nachwuchskräften. „Aktuell sind im Handwerk in der Region rund 350 Ausbildungsplätze unbesetzt“, erklärte Uwe Czupalla, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, bei der Ausstellungseröffnung am Montag. In Stadt und Kreis Offenbach seien aktuell noch rund 25 Ausbildungsstellen offen.

Corona hat es dem Handwerk noch zusätzlich schwer gemacht, viele Praktika wurden verschoben oder ganz abgesagt. Pro Arbeit und die Agentur für Arbeit Offenbach haben sich deshalb zusammengetan, um die von der Handwerkskammer Frankfurt / Rhein-Main konzipierte Mitmachausstellung nach Dietzenbach zu holen. „Die Messe ist ein innovativer Weg, um junge Menschen in spielerischer Weise für das Handwerk zu gewinnen“, sagte Kreisbeigeordneter Carsten Müller (SPD).

An den Schulen im Kreis Offenbach wurde abgefragt, wer noch keine Ausbildung hat. Diese Kids wurden von der Agentur für Arbeit vorrangig in der ersten Woche zum Besuch der Messe eingeladen. In der zweiten Woche folgen Jugendliche, die bei Pro Arbeit gemeldet sind und ohne Ausbildung dastehen, sowie junge Menschen, die in Projekten auf eine Ausbildung vorbereitet werden oder sprachliche Qualifizierungen absolvieren. Zwei Stunden lang, von 10 bis 12 Uhr oder von 13 bis 15 Uhr, dürfen sie alle Hand an verschiedene Werkstücke anlegen. Coaches zeigen ihnen, wie es geht. Sie ziehen beispielsweise eine Schweißnaht oder zerlegen ein Fahrrad. Oder sie lassen eine Wasserwaage entstehen, einen Handyständer oder eine Alarmanlage, dürfen ihre Werke dann sogar mit nach Hause nehmen. Wer mag, kann sich auch eine VR-Brille aufsetzen und so sehen, wie die Ausbildung in „Wirklichkeit“ abläuft.

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