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Dietzenbach

Ein gescheitertes Projekt

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Dietzenbach sollte zum Siedlungsschwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet werden. Doch eine falsche Kostenplanung durchkreuzte das Vorhaben.

Anfang der 70er Jahre sah die Regionalplanung vor, dass Dietzenbach zum Siedlungsschwerpunkt des Ballungsraumes Rhein-Main werden und auf 60 000 Einwohner anwachsen sollte.

Am 16. Januar 1973 trat somit die Landes-Rechtsverordnung zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme in Kraft. Rund 760 Hektar – nahezu das gesamte unbebaute Gemeindegebiet – wurden zum Entwicklungsbereich.

Die Stadt kaufte über einen Treuhänder, die Deutsche Stadt- und Grundstückentwicklungsgesellschaft (DSK), unbebaute Flächen auf und verkaufte diese dann abschnittsweise an private Bauherren oder Firmen.

Das Millionen-Defizit  entstand, weil Risiken in der Kostenplanung unberücksichtigt blieben: Bürger klagten gegen die ermittelten Verkehrswerte für ihre Grundstücke. Gerichtlich wurden daraufhin Nachzahlungen angeordnet. Auch Zyklen mit sinkenden Baulandnachfragen und Änderungen im Wasser- und Steuerrecht waren ursprünglich nicht eingeplant.

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