Rödermark

Gedenken an Shoa in Rödermark

Stadt und Schule organisieren Vortrag und Ausstellung am 27. Januar.

Anlässlich des Shoa-Gedenktages geben die Stadt Rödermark und die Oswald-von-Nell-Breuning-Schule (NBS) Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit der schlimmsten Phase der deutschen Geschichte.

Schule und Stadt laden am 27. Januar zu zwei öffentlichen Veranstaltungen ein: Um 10 Uhr wird ein Vertreter der Bildungsstätte Anne Frank im Foyer des Roten Oswalds, Kapellenstraße 12, einen Vortrag zum Thema „Antisemitismus heute“ halten. Darin soll über die aktuelle Situation informiert sowie antisemitischen und rassistischen Tendenzen entschlossen entgegengetreten werden. Umrahmt wird der Vortrag durch eine szenische Interpretation des Theaters Nedelmann.

Ebenfalls am 27. Januar, um 18 Uhr, wird im Bücherturm in der Stadtbücherei Rödermark, Trinkbrunnenstraße 8, eine Ausstellung zum Thema „Gewerkschafter im Konzentrationslager Osthofen 1933/34“ eröffnet. Werner Hartl, Vorstandsmitglied im „Studienkreis Deutscher Widerstand 1933 -1945“ und Bildungsreferent im IG-Metall-Bildungszentrum Lohr am Main, wird in die Ausstellung einführen.

Zweiter Redner ist Klaus-Joachim Rink, Enkel des von den Nazis verfolgten Urberacher SPD-Landtagsabgeordneten und Gewerkschafters Aloys Georg Rink und Mitglied im „Studienkreis Deutscher Widerstand“. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass die Ausstellung vom 27. bis 31. Januar in Rödermark gezeigt werden kann. 

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