Rodgau

Wasser in der Sporthalle

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Obwohl die Nieder-Röder Sporthalle frisch renoviert ist, ist erneut Wasser eingedrungen und hat den Hallenboden ruiniert. 120.000 Euro würde die Erneuerung des kompletten Bodens kosten. Die Stadt hofft auf Geld von der Versicherung.

Gerade hat die Stadt das Dach der Sporthalle an der Wiesbadener Straße für 400.000 Euro saniert. Es war so marode, dass bei den Spielen der Handballspielgemeinschaft (HSG) Nieder-Roden bei Regen zwischendurch gewischt werden musste.

Obwohl das Dach nun dicht ist, hat sich der Boden vergangene Woche an einer Stelle der Halle wegen Feuchtigkeit gewellt. Das Wasser stammt, wie Stadtrat Michael Schüßler (FDP) am Dienstag sagte, aus drei Abflussrinnen, die in einer Zwischendecke der Halle verliefen. Es lief offenbar über lange Zeit an der Decke entlang in den Boden.

Um die Halle weiter nutzen zu können, hat die HSG einen 25 Quadratmeter großen Teil des Hallenbodens jetzt provisorisch selbst mit neuen Platten versehen. Die Stadt will nun in der spielfreien Zeit den kompletten Boden der 40 Jahre alten Halle erneuern, was 120.000 Euro kosten soll. Angesichts des Alters der Halle und eventueller weiterer Schäden sei das sinnvoller als die Reparatur, sagte Schüßler. Er hofft auf Geld von der Versicherung. Dabei soll das Spielfeld laut Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) auch etwas in Richtung Tribüne verschoben worden. Er betonte, es handele sich nicht um eine Investition, sondern um Instandhaltungskosten.

Bei den ebenso alten Sporthallen in Jügesheim und Hainhausen könnte es ebenfalls zu Problemen mit Wasserschäden kommen, sagte Schüßler. Künftig müsse die Stadt mehr auf die Instandhaltung ihrer Immobilien achten, fügte Hoffmann hinzu.

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