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Im Winter 2019/2020 können die Neu-Isenburger die Schlittschuhe anziehen.

Etatberatung in Neu-Isenburg

Die Eisbahn gibt?s im nächsten Winter

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Im kommenden Jahr wird es in Neu-Isenburg (Kreis Offenbach) eine Eisbahn geben. Die Mehrheit der Stadtverordneten stimmt für einen städtischen Zuschuss.

Im Winter 2019/2020 können die Neu-Isenburger die Schlittschuhe anziehen. Mit der Stimmenmehrheit von CDU, Grünen, Freien Wählern und AfD hat das Stadtparlament am Mittwochabend bei der Verabschiedung des Nachtragshaushalts beschlossen, dass die Stadt 15 000 Euro beisteuert, um eine temporäre Eisbahn auf dem Rosenauplatz zu verwirklichen. Den Großteil des rund 130 000 Euro teuren Projekts will Erster Stadtrat Stefan Schmitt (CDU), der „Vater der Eisbahn“, über Sponsoren finanzieren. Eigentlich sollte das Schlittschuhlaufen zwischen Isenburg-Zentrum und Hugenottenhalle schon in diesem Winter möglich sein, aber es wurden noch nicht genügend Sponsoren gefunden.

Einigkeit herrschte im Parlament bei dem Magistratsantrag, die Erzieherinnen künftig besser zu bezahlen, um ein Abwandern in die Nachbarstadt Frankfurt zu verhindern. Schon jetzt liegt Neu-Isenburg eine Stufe über der üblichen Entgeltgruppe, ab 1. Juli 2019 soll nochmals eine übertarifliche Zulage von einer halben Stufe dazukommen.

Die Linke fand für ihren Vorschlag, die U3-Betreuung und die Kitas für die Eltern beitragsfrei zu stellen, allerdings keine Mehrheit. Das Geld werde für den Ausbau der Kindertagespflege und für zusätzliche U3-Gruppen gebraucht, hieß es im Parlament. Auch die 250 000 Euro, die die Linken forderten, um Belegungsrechte von Sozialwohnungen zu verlängern oder hinzuzukaufen, wurden von dem Gremium abgelehnt.

Die FDP fiel mit ihrem Antrag durch, die Grundsteuer für Wohnungseigentümer und Mieter von 350 auf 250 Prozent zu senken.

Damit die Feuerwehr die Hilfsfrist einhalten kann, werden die hauptamtlichen Stellen aufgestockt. Künftig gibt es 14 Berufsfeuerwehrkräfte – fünf mehr als bisher.

Die 25 000 Euro, die im Haushalt für den Weg zur „Smart City“ vorgesehen waren – ein Planungsbüro soll dabei Konzepte zur Digitalisierung entwickeln – , werden auf Antrag von CDU, Grünen und FWG auf 50 000 Euro erhöht.

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