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Wie im falschen Film

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Von: Christoph Manus

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Schade, dass sich nur selten Dietzenbacher unter 40 ins Stadtparlament verirren. Am Montag hätten sie erleben können, wie eine Koalition der Destruktiven genau da im Haushalt herumstreicht, wo es wenig Geld zu sparen, aber viel zu verlieren gibt.

Vermutlich wären sie sich wie im falschen Film vorgekommen. Ohne Sinn und Verstand stellen ältere Lokalpolitiker, die doch so gern davon sprechen, dass Dietzenbach lebens- und liebenswert bleiben muss, den Betrieb des Open-Air-Kinos ein. Und dies, obwohl die Kosten für das Kino auch ohne Vorstellungen weiterlaufen. Sie streichen für Jugendangebote Summen, die selbst für das arme Dietzenbach Peanuts sind. Die Politiker brüskieren damit die Ehrenamtlichen, die mit viel Einsatz zum Beispiel den Mitternachtssport für Jugendliche ermöglichen. Die Argumente der Parlamentarier klingen vorgeschoben.

Mit ihren knausrigen Anträgen ist es den Stadtverordneten gar gelungen, die positive Nachricht des Abends, die Ansiedlung eines Unternehmens, zu überschatten. Die Miesepetrigkeit hat gesiegt.

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