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FOTO TAGESSATZNaturdenkmal Wildscheuerbuche im Forstweg in Dreieich-Buchschlag. Dieser Baum und eine Pappel in Dreieichenhain sollen demnächst gefällt werden.Foto aufgenommen am 29.08.2016Foto: Rolf Oeser
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FOTO TAGESSATZNaturdenkmal Wildscheuerbuche im Forstweg in Dreieich-Buchschlag. Dieser Baum und eine Pappel in Dreieichenhain sollen demnächst gefällt werden.Foto aufgenommen am 29.08.2016Foto: Rolf Oeser

Dreieich

Fällung abgesagt

  • Madeleine Reckmann
    vonMadeleine Reckmann
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Die markante Wildscheuerbuche in Buchschlag darf doch noch weiterleben

Die Wildscheuerbuche am Forstweg in Buchschlag darf leben bleiben – zumindest für die kommenden zwei Jahre. Wie der Kreis Offenbach mitteilt, hatte die Untere Naturschutzbehörde ein weiteres detailliertes Gutachten zur Gesundheit der mächtigen, 180 Jahre alten Rotbuche, lateinisch Fagus sylvatica und ein Naturschutzdenkmal, beauftragt.

Darin wurde zusätzlich die Standfestigkeit durch Zugversuche geprüft. Das Ergebnis: Die Standfestigkeit ist noch gewährleistet, obwohl im ersten Gutachten ein Pilzbefall festgestellt worden war und die Buche eigentlich im Herbst hätte gefällt werden sollte. Trotzdem wird der Baum bald sterben, da der Pilz weiterhin am Baum knabbert. Eine Fällung wird somit unumgänglich sein.

Angst, dass die Buche plötzlich umfällt, muss aber nach Angaben des Kreises niemand haben. Die Buche soll nun alle zwei Jahre untersucht werden. Der Baum hat zwar mit dem Brandkrustenpilz zu kämpfen, einem besonders aggressiven Fäule-Erreger, welcher die Wurzel befällt. Aber durch die bereits reduzierte Krone bietet der Baum dem Wind in Relation zu seiner Stammdicke derzeit lediglich eine kleine Windangriffsfläche.

Buchen können mit Fäule durch ihr hartes Holz und mit gutem Abschottungsvermögen deutlich besser umgehen als Weichhölzer, etwa Pappeln. Die Buche wird von der Unteren Naturschutzbehörde, wie alle anderen Naturdenkmäler auch, regelmäßig kontrolliert. mre

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