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Sabine Fischmann und Michael Quast sind wieder dabei.

Dreieich

Theater, Jazz und Oper

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Der Vorverkauf für die Burgfestspiele Dreieichenhain beginnt am Mittwoch.

Einen Mix aus bekannten Stars und neuen Gästen verspricht das Programm der Burgfestspiele für das kommende Jahr. 40 Vorstellungen an 38 Tagen sind in der Burgruine vom 2. Juli bis 18. August angesetzt, der Vorverkauf dafür beginnt am Mittwoch.

Den Auftakt bestreitet Eckart von Hirschhausen mit seinem neuen Programm „Endlich“, das er gleich an drei Abenden präsentiert. Zum ersten Mal in Dreieichenhain sind der Musiker Stoppok, der einen Mix aus Country, Folk und Rock präsentiert, und Tom Gaebel samt Orchester mit bekannten Filmmelodien. Auch der Sänger Gustav Peter Wöhler tritt erstmals in der Burgruine auf.

Gern gesehene Gäste und regelmäßig in Dreieichenhain dabei sind Michael Quast und Sabine Fischmann, die dieses Mal dem Publikum die Oper „Hoffmanns Erzählungen“ nahebringen werden. Ob Kurtisane Giulietta oder der teuflische Dr. Mirakel, alle Rollen werden von den beiden übernommen. 

Mit fünf Solisten vertreten ist das ungarische Sinfonieorchester aus Szeged, das an zwei Abenden zur italienischen Opernnacht einlädt. Grenzen überwinden hat sich das „Klezmer for Peace“-Projekt von Giora Feidmann auf die Fahnen geschrieben: Musiker aus der Türkei und aus Israel treten gemeinsam auf. 

Nach „20.000 Meilen unter dem Meer“ steht für das Kölner NN-Theater im kommenden Jahr Wilhelm Hauffs „Das kalte Herz“ auf dem Spielplan, weitere Theaterstücke bei den Festspielen Dreieichenhain sind „Das Spiel von Liebe und Zufall“ und die Komödie „Horribilis von Huckevoll“. Als Musical wird 2019 „Saturday Night Fever“ vom Ensemble der Burgfestspiele Bad Vilbel präsentiert.

„Wir bleiben weiter relativ günstig für Festspiele“, sagt Programmplaner Wolfgang Barth. In den Preiskategorien 1, 4 und 5 ist der Eintritt gleich geblieben, lediglich Preisklasse 3 sei um einen Euro angehoben worden. „Bei Klasse 2 sind wir auf den Preis von 2016 zurückgekehrt“, sagt Barth. Höhere Honorare für die Künstler seien dafür verantwortlich. Ansonsten würden die Festspiele den Kulturetat der Stadt aber kaum berühren, betont Festspielleiter Benjamin Halberstadt. „Dieses Jahr hatten wir eine Auslastung von 90 Prozent – die Festspiele tragen sich quasi selbst“, sagt er. Dass die guten Zahlen nicht nur dem Rekordsommer geschuldet sind, zeigt ein Blick auf die Besucherauslastung 2017: Auch da lag die Quote bei 89 Prozent.

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