Dreieich

Zwei Bewerber für Stadtratsposten in Dreieich

  • Annette Schlegl
    vonAnnette Schlegl
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Am 25. August steht in Dreieich  nach eineinhalb Jahren Vakanz die Wahl des Ersten Stadtrats an. Die Fraktionen haben zwei Bewerber vorgeschlagen.

Seit eineinhalb Jahren ist der Posten des Ersten Stadtrats in Dreieich vakant. Am 25. August soll sich das nun ändern: In einer Sondersitzung werden die Stadtverordneten endlich den Vertreter des Bürgermeisters wählen. Zwei Bewerber stehen zur Wahl: Steffen Seinsche (FDP), seit vier Jahren ehrenamtlicher Stadtrat und Dezernent des Bürger- und Ordnungsamtes in Mörfelden-Walldorf, sowie Markus Heller, Leiter des Tiefbauamts der Stadt Wetzlar. 

Der 50-jährige Jurist Seinsche ist in seinem eigentlichen Beruf stellvertretender Leiter der Zentralabteilung an der Hessischen Lehrkräfteakademie. Er ist der Wunschkandidat der 13-köpfigen CDU-Fraktion. Der 54-jährige Heller ist diplomierter Bauingenieur und wird von SPD, Grünen und FDP unterstützt, die zusammen auf 24 Stimmen kommen. Wie sich die Freien Wähler, AfD und Bürger für Dreieich (BfD) positionieren, ist noch unklar.

Der Wahlvorbereitungsausschuss hatte zwei Auswahlverfahren durchführen müssen. Im ersten bewarben sich 61 Personen aus dem gesamten Bundesgebiet auf die hauptamtliche Stelle, doch die Fraktionen konnten sich auf keinen der Bewerber einigen. Die Stelle wurde dann mit Unterstützung eines Personalberaters neu ausgeschrieben. Daraufhin gingen 20 Bewerbungen ein. Aufgrund der Corona-Kontaktbeschränkungen konnten sich aber erst am 16. Juni einige Bewerber, die als geeignet angesehen wurden, im 13-köpfigen Ausschuss vorstellen.

Der Dreieicher Marco Lang, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, war mit im Rennen, zog seine Kandidatur dann aber überraschend aus persönlichen und beruflichen Gründen zurück.  

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