Dreieich/Eppertshausen

Volksbanken vor Fusion

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Die Volksbank in Dreieich tut sich ab Januar mit der Volksbank in Eppertshausen zusammen. Auf betriebsbedingte Kündigungen wird verzichtet.

Die Vorstände der Volksbanken in Dreieich und Eppertshausen haben sich auf eine Fusion der beiden Geldinstitute zum 1. Januar 2018 geeinigt. Eppertshausen solle als eigenständiges Beratungscenter unter dem Dach der gemeinsamen Bank erhalten bleiben, teilt die Volksbank mit. Bereits im August hatten die beiden Volksbanken eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.

„Die Volksbank in Eppertshausen hat ein außergewöhnliches Geschäftsgebiet“, sagte Stephan M. Schader, Vorstandsvorsitzender in Dreieich. „Nach einer Fusion können wir gemeinsam zusätzliche Marktpotenziale im Privat- und Firmenkundengeschäft erschließen.“

„Die Standortsicherung ist uns im Vorstand und mir ganz persönlich eine Herzensangelegenheit“, sagt Dirk Neiding, Vorstandsmitglied in Eppertshausen. „Daran wollte ich mich seit meinem Amtsantritt am 1. Juli 2016 messen lassen. Das ist meine Verantwortung.“

Alle Mitarbeiter sollen übernommen werden, auf betriebsbedingte Kündigungen wird verzichtet. „Alle Ansprechpartner vor Ort bleiben erhalten, sogar mit mehr Kompetenzen und Entscheidungsspielräumen als bisher,“ erläutert Jens Prößer aus dem Vorstand der Volksbank Dreieich.

Neiding wird als Regionaldirektor das künftige Beratungscenter leiten. Sein Vorstandskollege Peter Schilling geht zum 30. September 2018 in den Ruhestand. 

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