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Magische Klänge bringt das Akkordeonquartett Danças Ocultas aus Portugal mit.

Dreieich

Musik vom Rande Europas

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Das Akkordeon-Ensemble Danças Ocultas ist ein ganz besonderer Gast im Rhein-Main-Gebiet - international bekannt, aber in Deutschland noch sehr unterschätzt

Ein ganz besonderes Konzert ist am Freitag, 25. Januar, um 20 Uhr im Bürgerhaus Sprendlingen zu hören. Zu Gast ist das vierköpfige portugiesische Akkordeon-Ensemble Danças Ocultas, von dem Wolfgang Barth, künstlerischer Leiter der Bürgerhäuser Dreieich, in den höchsten Tönen schwärmt. Archaisch, aber auch melodisch sei diese Musik, sagt Barth, .

Seit 1989 treten die vier Musiker, deren Band als Zusammenschluss eines Lehrers mit seinen drei Akkordeon-Schülern entstand, gemeinsam auf. Der geheimnisvolle Name der Gruppe bedeutet „verborgene, unbekannte Tänze, Tänze, die noch gar nicht erfunden sind“. Inspirieren lassen sich die Musiker von den bäuerlichen Klängen portugiesischer Volksmusik, aber auch von Eric Satie oder minimalistischen Kompositionen.

In den vergangenen Jahrzehnten hat Danças Ocultas viele Künstler inspiriert, etwa den Choreografen Paulo Ribeiro, der dazu ganz eigene Tanzformen schuf. Selbst Youtube-Nutzer haben sich von Stücken der Band zu Filmen anregen lassen.

Hierzulande sei das Quartett zu Unrecht wenig bekannt, sagt Barth, international werde es aber für seine tiefgründigen Klanggemälde voll unerwarteter Wendungen und erhabener Melancholie euphorisch gefeiert. Es freue ihn sehr, so ein hochkarätiges Ensemble nach Dreieich holen zu können, „Das ist das einzige Konzert weit und breit“, sagt Barth stolz. „Ich war drei, vier Jahre lang hinter diesem Auftritt her.“

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