Dreieich

Grüne für Burlon

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Die Partei hat sich die vier Bürgermeisterkandidaten angeschaut, einen Faktencheck durchgeführt und Martin Burlon als geeignetsten bewertet.

Weil die Dreieicher Grünen bei der anstehenden Bürgermeisterwahl keinen eigenen Kandidaten im Rennen haben, haben sie die vier Anwärter einem Faktencheck unterzogen.

Am 28. Oktober stehen drei parteilose Kandidaten (Thomas Schüller, Christian Kurz und Martin Burlon) und eine Kandidatin der CDU (Bettina Schmitt) zur Wahl . Der amtierende Bürgermeister Dieter Zimmer (SPD) tritt nicht mehr an. Als Favoriten gelten Burlon und Schmitt.

Während SPD und FDP sich bereits für die Wahl des derzeitigen Ersten Stadtrats Burlon ausgesprochen haben, hatten die Grünen bislang noch keine Wahlempfehlung abgegeben.

Für den Faktencheck haben sie eine Liste von Kernthemen aufgestellt, die ihnen besonders wichtig sind, wie Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz, Kinderbetreuung, Jugendpolitik, Mobilität, bezahlbare Wohnungen, Bürgerbeteiligung, Wirtschaftsförderung, Klimaschutz und die kommunalen Finanzen.

Am besten kommt dabei der Berufspolitiker Burlon weg. Als Stadtrat habe er sich aktiv in den von den Grünen angestoßenen Konsolidierungsprozess eingebracht und mitgeholfen, ein Millionendefizit auszugleichen, betont Grünen-Fraktionssprecher Roland Kreyscher.

Die CDU-Fraktion hingegen, deren Mitglied Kandidatin Schmitt seit zwölf Jahren ist, habe dabei „in den wichtigen Jahren 2010 bis 2015 auf der Bremse“ gestanden, so Kreyscher weiter.

Beim Thema Mobilität sehen die Grünen „eine eindeutige Präferenz für Martin Burlon“. Er habe als Erster Stadtrat „sowohl den Radverkehr als auch den Klimaschutz“ vorangebracht“. Begrüßenswert sei, dass er die Verlängerung der Straßenbahn von Neu-Isenburg nach Sprendlingen und die Elektrifizierung der Dreieichbahn voranbringen wolle.

Als Malus der CDU-Kandidatin Schmitt sehen die Grünen, „dass sich Schmitt von der Unterstützung durch die AfD nicht distanziert hat“. „Das haben nicht nur wir zur Kenntnis genommen“, sagt Kreyscher.

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