Dreieich

Grenzsteine ziehen um

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Das Museum vererbt Neu-Isenburg ein Andenken aus Gravenbruch. Ein Grenzstein wird „ausgewildert“ und an seinem ursprünglichen Platz wieder aufgestellt.

Weil sie im Dreieich-Museum keinen öffentlich zugänglichen Platz mehr hatten, sind einige Grenzsteine und Sühnekreuze an neuen Orten zu betrachten. Laut einer Mitteilung des Museums standen sie bisher in einem Durchgang, der seit dem Umbau nicht mehr für Besucher geöffnet war.

Drei Sühnekreuze konnten in die neue Dauerausstellung integriert werden. In Zusammenarbeit mit Grenzsteinobmann Wilhelm Ott ist ein Grenzstein von der Gravenbrucher Grenze in das Stadtmuseum Neu-Isenburg umgezogen. Er stammt von der heutigen Ostgrenze der Neu-Isenburger Gemarkung.

Die anderen Grenzsteine wurden mit Unterstützung von Mitgliedern der Freunde Sprendlingens in das Lapidarium im Garten des Forstamtes Langen in der Dieburger Straße transportiert und vorübergehend dort aufgestellt.

Das Dreieich-Museum hat vor, den aus Egelsbach stammenden „Eigenwaldstein“ dem Heimat- und Geschichtsverein Egelsbach zu überlassen, sofern er dort im öffentlichen Raum präsentiert werden sollte. Ein weiterer Stein der Ysenburg–Hessen-Darmstädtischen Grenze soll „ausgewildert“ werden: An seinem angestammten Platz an der Einmündung der Trift in den Buchschlager Wald soll er wieder aufgestellt werden.

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