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Geschichte der Werbung

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Von: Silvia Bielert

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Dreieich Sonderausstellung im Dreieichmuseum zur Reklame

In die faszinierende Reklamewelt der 1930er- bis 60er-Jahre entführt eine Sonderausstellung, die ab Samstag, 1. Juli, im Dreieich-Museum, Fahrgasse 52, zu sehen sein wird. „Weißer als weiß. Ausstellung eines Scheunenfundes“ werfe „einen spannenden Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen und die Anfänge der Konsumwerbung“, heißt es in der Ankündigung für die Presse.

Ausgestellt werden Reklameartikel – Zeitungen, Werbepappen und Plakate – für Körperpflege- und Hygieneartikel, Babykost, Gesundheitsbedarf, Haushaltswaren, Wasch- und Putzmittel, Chemikalien und vieles mehr.

All diese Produkte hatte Oswald Keutner in der Vor- und Nachkriegszeit in seiner Drogerie in der niedersächsischen Stadt Springe beworben. Danach verstaute er alles in einer alten Scheune, die 1985 abgerissen wurde. Zwei Tage davor „rettete“ der Springer Bernd Schönebaum einen Großteil des dort gelagerten Schatzes. Nun ermöglichen die inzwischen restaurierten Fundstücke die Wiederentdeckung eines faszinierenden Stücks deutscher Werbe- und Produktgeschichte und regt an, über aktuelle Themen wie Geschlechterrollen, Umweltschutz und Konsum nachzudenken. bil

Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober, samstags von 14 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr und vor Beginn der Burgfestspiele zu sehen. Infos unter www.dreieich-museum.de.

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