Dreieich

Dreieicher Magistrat will mehr Platz für Radfahrer

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Die Stadtspitze in Dreieich stellt ihre bevorzugte Ausbauvariante für die August-Bebel-Straße vor. Die Stadtverordneten müssen noch zustimmen.

Die August-Bebel-Straße muss grundhaft erneuert werden. Nun stellte der Magistrat seine favorisierte Variante vor. Einigkeit herrsche laut einer Pressemeldung der Stadt darin, die Gehwege auf beiden Seiten der Straße zwei Meter breit zu machen. Die Stichstraßen in Richtung Westen sollen bodengleich gepflastert, Parkflächen markiert werden. Die Kreuzung der Bebel- mit der Liebknechtstraße (Fahrradstraße) erhält eine Ampel.

Für den Ausbau des Teilstücks der August-Bebel-Straße von der Stettiner Straße bis zur Fichtestraße gibt es mehrere Varianten. Der Dreieicher Magistrat favorisiert die Variante 1, die vorsieht, an der Einmündung zur Fichtestraße eine abknickende Vorfahrtstraße zu bauen.

Für den weiteren Ausbau zwischen Stettiner Straße und Fichtestraße gebe es bislang aber kein einheitliches Votum, wie sich auch in der Bürgerinformationsveranstaltung am 24. Juni gezeigt habe. Einig waren sich alle Nutzer lediglich darin, „dass in diesem Bereich Querungshilfen an den Einmündungen Stettiner Straße und Fichtestraße eingerichtet werden“. Der Magistrat empfiehlt aber, die Straße von West nach Ost aufzubauen wie folgt: zwei Meter Gehweg, 1,50 Meter Fahrradschutzstreifen, 4,50 Meter Fahrbahn, zwei Meter Stellplätze und drei Meter Gehweg, der auch für Radfahrer freigegeben ist. Der Magistrat sieht in dieser Variante die Möglichkeit gegeben, „den Radverkehr sicher in beide Richtungen zu führen“ und „neun Auto-Stellplätze nahe zum Bürgerhaus zu sichern“. Zehn Bäume müssten für diese Variante gefällt werden.

Der Magistrat will den Stadtverordneten diese Variante für deren nächste Sitzung am 27. August empfehlen. Im Haushalt stehen 2,63 Millionen Euro zur Verfügung, heißt es. Im Frühjahr 2020 könnten die Bauarbeiten beginnen. 

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