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Statt der Hayner Weihnacht gibt es in diesem Jahr eine alternative Veranstaltung.
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Statt der Hayner Weihnacht gibt es in diesem Jahr eine alternative Veranstaltung.

Dreieich

Dreieich: „Advent in der Burg“ statt Hayner Weihnacht

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
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Der Weihnachtsmarkt in Dreieichenhain wird auch in diesem Jahr abgesagt. Die Veranstalter bieten aber eine Alternative an.

Die schlechte Nachricht: Der romantische Weihnachtsmarkt in Dreieichenhain findet nach der Absage im Vorjahr auch in diesem Jahr nicht statt. Die gute Nachricht: Es wird eine Alternativveranstaltung „Advent in der Burg“ geben.

Die Hayner Weihnacht ist weit über die Grenzen von Dreieich hinaus bekannt. Sie lockt am zweiten und dritten Adventswochenende stets tausende Besucher in die Altstadt von Dreieichenhain, die Aussteller kommen aus ganz Deutschland. So viel sollen und dürfen es in diesem Jahr coronabedingt nicht werden, sagt Armin Gerhardt, Vorsitzender des Gewerbevereins Dreieich.

Sein Verein stellt deshalb zusammen mit der Werbegemeinschaft Dreieichenhain, der Stadt Dreieich, dem Geschichts- und Heimatverein Dreieich, der Burgkirchengemeinde und dem Gastronom Patrick Hausmann die Veranstaltung „Advent in der Burg“ auf die Beine. Sie soll kleiner sein als der Weihnachtsmarkt, teilnehmen können nur Einheimische. „Alle Dreieicher, die bisher am Weihnachtsmarkt teilgenommen haben, sprechen wir gezielt an“, erklärt Gerhardt. Auch die Besucher sollen hauptsächlich aus Dreieich kommen. „Das Ganze soll mehr ein Treffen sein als ein Weihnachtsmarkt.“

Die Fahrgasse wird weihnachtlich beleuchtet, bleibt aber beim Budenzauber außen vor. 25 Buden werden nur in der Burg Hayn platziert, damit „ein geschlossenes Gebilde“ entsteht, wie sich Gerhardt ausdrückt. „So können wir den adventlichen Burgrundgang im Notfall kurzfristig absperren“, sagt er. Die Läden in der Fahrgasse dürfen aber an den beiden Freitagen und Samstagen jeweils bis 21 Uhr öffnen. Sonntags bleiben sie geschlossen.

Der Budenzauber in der Burg beginnt an den Freitagen, 3. und 10. Dezember, um 17 Uhr, und wird an den Samstagen, 4. und 11. Dezember, um 15 Uhr, sowie an den Sonntagen, 5. und 12. Dezember, um 15 Uhr fortgeführt. An allen Tagen ist dort um 21.30 Uhr Schluss.

Aktuell steht in der Corona-Verordnung des Landes, dass Zugangskontrollen bei Weihnachtsmärkten nicht erforderlich sind. „Wie die Verzehrbereiche angeordnet werden sollen, damit keine Menschentrauben entstehen, steht aber nicht in den Richtlinien“, sagt Patrick Hausmann. „Das sind die Stolperfallen für uns als Veranstalter.“ Es sei außerdem noch mit neuen Verordnungen mit dann anderen Richtlinien zu rechnen.

Klar ist, dass es eine Bühne für Darbietungen von Kindern und Schulklassen geben wird, dass ein Kinderkarussell aufgestellt wird und dass der riesige Adventskranz wieder auf dem Turm der Burg hängt. Die konkrete Ausgestaltung des Advents in der Burg sei aber noch nicht möglich, so Gerhardt. Aussteller und Planer sollen sich deshalb an zwei Abenden austauschen können, die kurzfristig anberaumt werden.

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