Dreieich

Aktiv gegen Elterntaxis

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Die BfD-Fraktion möchte Alternativen prüfen lassen, damit Schüler sicherer zu Fuß und per Rad zur Schule kommen können.

Natascha Bingenheimer und Tino Schumann von der Fraktion Bürger für Dreieich (BfD) möchten, dass die Stadt aktiv etwas gegen Elterntaxis unternimmt, die Schüler auf ihrem Weg zur Schule zunehmend gefährdeten. Laut einer Pressemeldung will die Fraktion einen Antrag in die städtischen Gremien geben, der abschließend in der Parlamentssitzung am 19. Februar verabschiedet werden könnte, insofern sich eine Stimmenmehrheit findet.

Demnach soll der Magistrat dazu beauftragt werden, „in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Behörden und Ansprechpartnern aktiv Schritte einzuleiten“, um die Situation rund um die Grundschulen in Dreieich zu verbessern, heißt es in einer Pressemeldung.

„Zu diesem Zweck sollen die Grundschulen mit den Möglichkeiten des Projektes Schulexpress bekannt gemacht werden“, heißt es weiter im Antragstext. Dabei werden „in einem Radius von rund einem Kilometer um die Grundschulen“ Haltestellen eingerichtet, „an denen sich die Erst- und Zweitklässler zu Laufgruppen treffen“. An 120 Schulen im Bundesgebiet gäbe es bereits solche Haltestellen. Eine Alternative zum Elterntaxi sei auch das Rodgauer Modell des Laufbusses, eine Gruppe zu Fuß gehender Schüler, der sich die Kinder nach und nach anschließen können. bil

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