Schulen geehrt

Fit für Technisches

Drei Schulen haben die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ erhalten.

Als erste Schulen in Stadt und Kreis Offenbach haben die Heinrich-Böll-Schule im Rodgauer Stadtteil Nieder-Roden, die Max-Eyth-Schule in Dreieich-Sprendlingen und die Albert-Schweitzer-Schule in Offenbach jetzt in Darmstadt die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ erhalten. Das Zertifikat verleiht die Initiative „MINT – Zukunft schaffen“, die den Fachkräftemangel in naturwissenschaftlich-technischen Berufen bekämpfen will. Schirmherrin ist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Abkürzung MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Um die Auszeichnung zu erhalten, muss eine Schule 14 Kriterien erfüllen. Ein Partner aus der Wirtschaft muss eine qualifizierte Expertise zugunsten des Antragstellers abgeben, bevor ein Expertengremium über die Vergabe entscheidet. „Wir wissen, wie viel Sie für das Thema MINT tun. Sie können auf Ihr Engagement stolz sein“, lobte Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative bei der Preisverleihung in Darmstadt.

Die Heinrich-Böll-Schule etwa hat bereits eine Bionik- und eine Weltraumausstellung ausgerichtet, bietet eine Frühförderung in diesem Wissensgebiet und eine Ferienakademie, bei der die Schüler diesmal unter anderem Brücken bauten. Für diese Ferienakademie gewann die Gesamtschule im November den mit 3000 Euro dotierten MINT-Award für innovative Schulprojekte. Zwei Jahre zuvor gelang es ihr bereits, den Preis für das Projekt Nawi-Werkstatt zu gewinnen. (cm.)

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