Rodgau

Streit über Spielplätze

CDU will „Aufstand der Anständigen“

Die Rodgauer CDU lässt in ihrer Kritik am Spielplatzentwicklungskonzept nicht nach. Abermals zeige die Rathausspitze und die sie tragende Kooperation, „was sie vom Bürgerwillen hält, nämlich nichts“, teilt die Weiskircher CDU mit. Die Kooperation sei auf die Anregungen des Ortsbeirats nicht eingegangen, etwa jene, die Waldfreizeitanlage als Familienspielplatz auszubauen.

Stattdessen entstehe nun gegen den Willen des Ortsbeirats auf dem gerade einmal 480 Quadratmeter großen Spielplatz Schillerstraße ein Mehrgenerationenspielplatz, obwohl der nahe gelegene Spielplatz an der Goethestraße dreimal so groß sei. Sach- und Ortskenntnis werde schlichtweg ignoriert, klagt Ortsbeirat Thomas Kilz und fordert einen „Aufstand der Anständigen“. „Auch die Weiskircher Sozialdemokraten müssen doch entsetzt sein, wie hier mit ihren vernünftigen und sachgerechten Vorschlägen von ihren SPD-Leuten im Rathaus umgegangen wurde.“

Scharfe Kritik am Spielplatzkonzept gibt es bereits in Nieder-Roden. Dort wehren sich Anwohner gegen den Verkauf von drei Spielplatzflächen. Die dortige CDU legt zudem Wert darauf, dass der Ahornbaum auf einem der Grundstücke nicht gefällt wird. Den Baum hält die Untere Naturschutzbehörde für wertvoll, unter anderem für die Belebung des Ortsbildes. (cm.)

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