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Auf dem früheren Gelände von Hitzel und Beck am Ober-Röder Bahnhof sollen Wohnungen entstehen.
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Auf dem früheren Gelände von Hitzel und Beck am Ober-Röder Bahnhof sollen Wohnungen entstehen.

Diskothek in Rödermark

Brachen sollen bebaut werden

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Die schwarz-grüne Koalition in Rödermark wirbt dafür, Gewerbe auf dem Gelände des ehemaligen Paramount Park anzusiedeln. Konkrete städtebauliche Absichten gibt bereits für den Festplatz in Ober-Roden, Flächen an der Erikastraße in Ober-Roden sowie am Bahnhof in Ober-Roden.

Das schwarz-grüne Bündnis in Rödermark will die Weichen für eine Neuordnung des zum großen Teil brachliegenden Geländes um die frühere Großraumdisco Paramount Park in Ober-Roden stellen. Eine Brandruine als Ortseingang sei nicht akzeptabel, teilen CDU-Fraktionschef Michael Gensert und Andere-Liste-Fraktionschef Stefan Gerl mit. Das Gebäude, das einst als Eissporthalle diente, hatte bereits Ende 2006 Feuer gefangen.

Mit der Entwicklung des Geländes könnte die Stadt nach Ansicht der Koalition die Hessische Landgesellschaft beauftragen. Diese soll die verschiedenen Teilflächen erwerben, damit die Stadt ihre planerischen Ziele erreichen kann. Bis das erfolgt, sollen keine Änderungen auf dem Gelände zugelassen werden.

"Keine Shisha-Bar"

Außer gewerblichen Nutzungen kann sich die Koalition vorstellen, dass auf dem Gelände das von einer Gruppe um die frühere Lehrerin Jutta Schwarz geplante Mehrgenerationenhaus entsteht oder eine Großküche. Auch eine Nutzung durch Vereine, bei der die Koalition offenbar an das vom TSC geplante Tanzsportzentrum denkt, soll geprüft werden. Nicht akzeptieren will sie dagegen, dass der vordere Teil des Geländes als „illegale große Shisha-Bar“ genutzt wird.

Die Koalition wirbt zudem dafür, das frühere Perlite-Gelände am Badehaus zu überplanen. Das früher industriell genutzte Areal ist bislang als Grün- und Gartenfläche ausgewiesen. Nach Ansicht von Gerl und Gensert sollte sich dort nach einer Sanierung möglicher Altlasten Gewerbe ansiedeln können. CDU und AL erhoffen sich nicht zuletzt eine Aufwertung des städtebaulich durchaus bedeutsamen Areals an der Rodau. So soll die Straße Am Schwimmbad, an der seit dem Neubau auch die Berufsakademie Rhein-Main residiert, einen Alleencharakter erhalten. Radfahrer und Fußgänger sollen sicher über die Bahngleise gelangen können. Überlegt werden sollte nach Ansicht von Schwarz-Grün auch, ob das Areal dezentral mit Energie versorgt werden kann, etwa über das Blockheizkraftwerk des Badehauses.

Ihr Antragspaket zur Stadtverordnetenversammlung am 1. April sieht die Koalition als Beleg, dass sie den Grundsatz des Vorranges der Innen- vor der Außenentwicklung konsequent anwende. „Auf der grünen Wiese kann jeder planen“, teilen Gensert und Gerl mit. Die Aufwertung von Innenstadtarealen führe aber zu einer intensiveren und qualitativ besseren Entwicklung des Stadtgefüges und verbrauche keine neuen Flächen.

Vision für Rödermark

Die Koalition spricht gar von einer „Vision für die Zukunft von Rödermark“. Diese sei, sämtliche brachliegenden sowie durch Revitalisierung umzunutzenden Areale im Innenbereich zu aktivieren. Konkrete städtebauliche Absichten gebe es auf ihre Initiative hin bereits für den Festplatz in Ober-Roden, das frühere Gallusheim-Gelände in Urberach, Flächen an der Erikastraße in Ober-Roden sowie am Bahnhof in Ober-Roden.

Dort sollen nach Plänen des Projektentwicklers Früchtenicht auf dem Gelände des früheren Unternehmens Hitzel und Beck und einer als Parkplatz genutzten Brachfläche Wohnungen sowie Gewerbeflächen und Läden entstehen. Ein Bebauungsplan für das Areal ist bereits Thema der kommenden Sitzung.

Erhebliche Möglichkeiten für eine weitere Entwicklung sieht die Koalition auch für das Gelände des Altenwohnheims Am Mühlengrund. An einer Lösung für die Situation Im Hainchesbuckel werde man gemeinsam mit dem Magistrat Lösungen erarbeiten, heißt es.

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