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250 Tage lang bleibt die Halle auf dem Campusgelände in Heusenstamm aufgebaut.
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250 Tage lang bleibt die Halle auf dem Campusgelände in Heusenstamm aufgebaut.

Heusenstamm

Bis zu 1800 Impfungen pro Tag

  • Annette Schlegl
    vonAnnette Schlegl
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Kreis Offenbach Das Impfzentrum in Heusenstamm steht. Geimpft werden zunächst ältere Menschen.

Das Covid-19-Impfzentrum für die Bürger:innen im Kreis Offenbach steht. Auf dem Parkplatz des Campus Heusenstamm (Jahnstraße 64) wurde in den vergangenen Tagen eine große, weiße Halle aufgebaut, in der pro Tag 1800 Menschen geimpft werden können. Die Spritze in den Oberarm mit 1,3 Milliliter Impfdosis von Biontech/Pfizer bekommt aber nur, wer vom Land Hessen angeschrieben wird. Es hat die zentrale Steuerung übernommen. Wer sozusagen auf gut Glück vor der Tür steht, werde abgewiesen, erklärte Dr. Thomas Liedtke, Leiter der Impfzentren der Ecolog Deutschland GmbH. Sein Unternehmen wurde vom Kreis Offenbach mit dem Aufbau, Betrieb und Abbau des Impfzentrums betraut.

Jeden Tag wird in der Halle von 7 bis 22 Uhr geimpft – trotz Ausgangssperre ab 21 Uhr. Eine Ausnahmebescheinigung mache das möglich, so Ralf Ackermann, Leiter des Gesundheitszentrums des Kreises, bei einem Vorort-Termin am Dienstag.

Mindestens 250 Tage lang wird das Impfzentrum in Betrieb sein. Wann es die Türen öffnet, wird der Gesundheitsminister festlegen. „Es gibt aktuelle Meldungen, dass es vielleicht doch noch vor Weihnachten los gehen könnte“, sagte Landrat Oliver Quilling (CDU). Die Impfung sei freiwillig. Zuerst würden ältere Menschen vom Land angeschrieben.

Die ersten Impfungen übernehmen mobile Impfteams, die die Bewohner:innen sowie das Personal in den Alten- und Pflegeheimen im Kreis Offenbach impfen. „Parallel dazu wird wahrscheinlich das Impfzentrum in Heusenstamm hochgefahren“, so der Landrat. Dafür muss das Land aber noch die IT-Ausstattung anliefern. Bevor der Patient die Halle betritt, bekommt er in der Eingangsschleuse erst einmal Fieber gemessen, damit eine akute Infektion ausgeschlossen werden kann. An einer der neun Anmeldeboxen zeigt er seine Einladung und den Impfpass vor, die Versichertenkarte wird eingelesen. Dann geht es in den Wartebereich und im Anschluss in den Aufklärungsbereich, wo ein Video zur Impfaufklärung läuft. Wer dann noch Fragen hat, kann sie in einem der vier Arztbüros stellen. Ein Ampelsystem zeigt schließlich an, ob eine der 22 Impfkabinen frei ist. Nach der Impfung geht es erneut in einen Wartebereich. Dort müssen sich die Patienten noch eine Viertelstunde aufhalten, um sicherzugehen, dass es keine Komplikationen gibt. Sie erhalten dort auch ihren zweiten Impftermin, der 21 bis 28 Tage später angesetzt wird. „Mit einer Dosis allein bekommt man keinen Impfschutz hin“, so Liedtke.

„Wir wollen hier so wenig Papier wie möglich“, sagte er. Deshalb sollen die Impfwilligen mit einem Barcode auf den Campus kommen, der im Zentrum eingescannt wird.

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