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Neu-Isenburg

Die Altstadt als Bühne

  • Sigrid Aldehoff
    VonSigrid Aldehoff
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Das Kulturbüro setzt auch auf eigene Ideen. So wird am 28. Februar ein Wettbewerbskonzert veranstaltet, bei dem drei Sopranistinnen um den Anny-Schlemm-Preis singen.

Die Theaterreihen, die das Kulturbüro anbietet, laufen gegen den deutschlandweiten Trend: Während andernorts die Abonnement-Käufe zurückgehen, steigen sie in Neu-Isenburg zumindest leicht an. Dies sei vor allem auf die persönliche Betreuung der Abonnenten zurückzuführen, sagt Kulturbüro-Leiterin Bettina Stuckard. Seit das eigene Team wieder die Abos verwaltet, wird versucht, so weit wie möglich auf Wünsche der Stamm-Besucher einzugehen. Gut angelassen hat sich auch die neue Kleinkunstreihe im Bürgerhaus Zeppelinheim, die nun 2016 fortgesetzt wird.

Neben den Tournee-Auftritten – so sind in der Hugenottenhalle unter anderem Rufus Beck, Jürgen Prochnow, Albert Hammond, Mundstuhl und Ralph König zu sehen – gibt es auch wieder eigene Veranstaltungen. So wird am 28. Februar ein Wettbewerbskonzert veranstaltet, bei dem drei Sopranistinnen um den Anny-Schlemm-Preis singen.

Das Thema Demenz wird am Samstag, 9. April, mit einer besonderen Aktion angegangen: Das Theaterstück „Sommer der lachenden Kühe“ ist eine Tragikomödie, in der ein Mann auf einen skurrilen Road-Trip durch Finnland geht, bevor seine Erinnerung verlöscht. Im Begleitprogramm laden vor der Aufführung Oldtimerfreunde aus Neu-Isenburg und Dreieich demenziell erkrankte Menschen und ihre Angehörigen zu einer Spritztour zur Hugenottenhalle ein. Dort gibt es eine Vintage-Cafébar, eine Oldtimer-Ausstellung und Mode im Stil der 50er Jahre.

Der Gründungstag von Neu-Isenburg am 24. Juli wird mit einem Theaterprojekt begangenen: „Eine Stadt macht Geschichte – ein bewegtes Theaterstück von, mit und für Neu-Isenburg“ erzählt in einzelnen Szenen von den hugenottischen Siedlungsgründern. Eine feste Bühne gibt es dabei nicht, sagt Stuckard, „die ganze Altstadt wird bespielt“.

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