Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

KO-Buchschlag_281120
+
Die Bahn will auf dem Pendlerparkplatz am Bahnhof Buchschlag Parkgebühren einführen.

Kreis Offenbach

Drei Bürgermeister kritisieren Deutsche Bahn

  • Annette Schlegl
    vonAnnette Schlegl
    schließen

Die Stadtoberhäupter von Dreieich, Neu-Isenburg und Langen halten nichts von den Plänen der Bahn, Park&Ride-Plätze in Buchschlag kostenpflichtig zu machen.

Drei Bürgermeister und eine klare Meinung: Es sei das falsche Signal, dass die Deutsche Bahn (DB) die 100 kostenlosen Parkplätze am Bahnhof Dreieich-Buchschlag kostenpflichtig machen will. „So wird das nichts mit der Verkehrswende“, sind sich Dreieichs Bürgermeister Martin Burlon (parteilos), das Neu-Isenburger Stadtoberhaupt Herbert Hunkel (parteilos) und der Langener Bürgermeister Jan Werner (CDU) sicher.

Der Schulterschluss der Kommunen kommt nicht von ungefähr und hat mit der geplanten Regionaltangente West (RTW), der neuen Schienenverbindung um den Westen von Frankfurt herum, zu tun. Dreieich ist Endhaltestelle der RTW, Neu-Isenburg wird mit fünf Haltestellen an die Linie angebunden, Langen hofft noch auf den RTW-Anschluss.

Die Parksituation am Buchschlager Bahnhof sei aktuell schon angespannt, verlautbaren die Bürgermeister in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Pendler und Pendlerinnen würden ihre Autos schon heute in den anliegenden Wohngebieten abstellen. „Mit den geplanten Parkgebühren droht nun auch eine klare regionale Verlagerung der Parkplatznot über Dreieich hinaus“, heißt es.

Eine nachhaltigere Mobilität lasse sich nur im Schulterschluss erreichen. Dazu gehöre auch die Deutsche Bahn. Die Stadtoberen können es nicht verstehen, dass die DB ihr ÖPNV-Angebot mit Bezahlautomaten selbst unattraktiv machen will. Viele Pendler:innen seien wohl kaum bereit, zusätzlich zum Bahnticket auch noch Parkgebühren zu zahlen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare