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Kreis Groß-Gerau

Ein Zuhause in der Not

Es fehlt im Kreis an Pflegestellen für Kinder, die in ihren Herkunftsfamilien in Not geraten sind. Das Jugendamt sucht deshalb weitere Pflegefamilien.

Von Boris Halva

Ob für ein paar Wochen oder langfristig – der Kreis Groß-Gerau sucht Familien, die sich vorstellen können, Kinder in Not aufzunehmen. Derzeit gibt es sieben Familien, die mit den Jugendämtern im Kreis zusammenarbeiten und Kinder aufnehmen, die aufgrund schwerwiegender Probleme in ihren Herkunftsfamilien in Obhut genommen werden müssen.

Diese Form der Kooperation zwischen einer Pflegefamilie und dem Jugendamt kommt immer dann infrage, wenn es sich um Kinder im Alter bis fünf Jahre handelt. Das Jugendamt legt großen Wert darauf, dass Kinder in diesem Alter, wenn sie aus Gründen des Kinderschutzes aus der Herkunftsfamilie heraus genommen werden müssen, „in einer liebevollen Familie untergebracht werden können“. Diese Aufgabe übernehmen sogenannte Bereitschaftspflegefamilien, in denen die Kleinen bis zur Klärung oder Abwendung der Notlage in der Herkunftsfamilie bleiben können. In Einzelfällen wird aus einer Bereitschaftspflegestelle eine Dauerpflegestelle.

Interessenten sollten folgende Voraussetzungen erfüllen: Sie sollten eigene Kinder und entsprechende Erziehungserfahrung haben, ebenso ein gutes Gespür und Kompetenz für die erzieherischen Anforderungen und „mindestens ein Elternteil muss ausreichend Zeit, Kraft und die Ausdauer haben, sich der neuen Herausforderung zu stellen“, wie es in der Mitteilung heißt. Eine Ausbildung im Bereich Erziehung, Sozialarbeit oder Pädagogik kann von Vorteil sein, ist aber keine Bedingung. boh

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