Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mörfelden-Walldorf

Wunsch nach mehr Haltestellen

Der Lokale Nahverkehrsplan beschäftigt derzeit die Gremien. In Mörfelden-Walldorf diskutiert das Parlament in diesem Monat über das Papier.

Der Lokale Nahverkehrsplan (LNVP) für den Kreis Groß-Gerau wird derzeit in den Kommunen bearbeitet. In Mörfelden-Walldorf hat Hans-Heinrich Viebrock, Referent von Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD), das 280 Seiten starke Werk geprüft. Jetzt liegt eine Stellungnahme des Magistrats vor, die noch in diesem Monat im Parlament diskutiert werden soll. Danach wird der Rahmenplan im Herbst dieses Jahres vom Kreis abschließend beraten und ab 2016 Schritt für Schritt umgesetzt.

„Es wird ein paar entscheidende Änderungen geben“, erklärte Viebrock bei einem Pressegespräch. Demnach habe der Kreis die Neugestaltung der jetzigen Buslinie 751 nach Darmstadt im Sinn. Immer wieder hatte es dort Ausfälle und Ärger gegeben – zuletzt wegen einer Insolvenz des beauftragten Busunternehmens.

Auch weiterhin sollen Busse im 30-Minuten-Takt zum Flughafen und im 60-Minuten-Takt nach Darmstadt fahren. Auch die Verbindungen zur Bertha-von-Suttner-Schule zur ersten und nach der fünften und sechsten Stunde bleiben erhalten. Diese Linie soll allerdings von der Linie 952 nach Rüsselsheim abgekoppelt werden und künftig in Mörfelden-Süd in der Opelstraße enden. Die neue Linie nach Rüsselsheim, die 67a heißen wird, geht dann über Mörfelden und Walldorf bis zur Cargo City Süd (Tor 31), nicht mehr wie bisher zum Terminal 1.

Während diese Änderungen voraussichtlich bereits zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember in Kraft treten, sind einige weitere Neuerungen erst für die nächsten Ausbaustufen geplant. Demnach soll eine Schnellbuslinie Worfelden über Klein-Gerau entlang des Mörfelder Ortsrands und über Walldorf mit dem Flughafen verbinden. Für die Anbindung des entstehenden Terminals 3 gibt es bereits Pläne: Über die Bundesstraße 44 soll es mit dem Bus nach Walldorf bis in den Süden Mörfeldens gehen.

Auch Verbesserungen bei S-Bahn

Auch was den S-Bahn-Verkehr angeht, stehen Verbesserungen an: Die S7 soll langfristig nicht mehr am Frankfurter Hauptbahnhof enden, sondern durch den S-Bahn-Tunnel bis nach Hanau fahren. Die Linie RE 70 soll stündlich in Mörfelden und Walldorf halten.

Die Stadt Mörfelden-Walldorf legt auch einen Augenmerk auf eine direkte Verbindung von den Haltestellen in Mörfelden-Walldorf zum Rüsselsheimer Krankenhaus oder zu den Einzelhandelsgeschäften in Darmstadt-Weiterstadt.

Vorschläge für neue Haltestellen im Stadtgebiet betreffen zum Beispiel das Waldschwimmbad, den Campingplatz oder die Daimlerstraße. Geprüft werden zudem die Entwicklung eines kreisweit einheitlichen Fahrradleihsystems und Car-Sharing-Modelle.

Was die Ausstattung der Haltestellen betrifft, wird in Mörfelden-Walldorf zum Teil eine Nachrüstung nötig. Eine neue DIN-Norm zielt auf das Erreichen bundesweit einheitlicher Standards, zur Barrierefreiheit der Haltestellen.

In Mörfelden-Walldorf sind in den vergangenen 15 Jahren bereits 44 von 56 Haltstellen barrierefrei umgebaut worden. An diesen sind nur kleine Nachrüstungen nötig, wie etwa der Austausch der Rillenplatten durch Noppenplatten.

Priorität hat aber zunächst der Ausbau der noch nicht umgebauten übrigen zwölf Haltestellen. Die rechtlichen Vorgaben schreiben dort Barrierefreiheit bis 2022 vor. (eda)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare