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Offener Brief

Widerstand gegen Südumgehung

Wenige Wochen vor der Kommunalwahl nimmt die Diskussion um die Mörfelder Südumgehung an Fahrt auf. Vor allem Gegner des Projekts melden sich zu Wort. Die Aktionsgemeinschaft Pro Demokratie hat im Stadtgebiet Flugblätter verteilt.

Die Aktionsgemeinschaft beklagt, dass Mörfelden-Walldorf nach dem Bau der Südumgehung von allen Seiten von Verkehrswegen umgeben wäre. Außerdem bemängelt die Initiative, dass nicht alle Bürger erneut beteiligt werden. Nur Anwohner, deren Grundstücke von der veränderten Planung unmittelbar betroffen sind, sollen mitreden. Im Offenlegungsverfahren 2007 hatte es rund 600 Einwendungen zur Südumgehung gegeben.

„Aufgeschreckt“ durch das Flugblatt hat Wilma Frühwacht-Treber nach ihren Worten einen offenen Brief an Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) geschrieben. Darin wirft sie Fragen zur „neuen Südumgehung“ auf. So will Frühwacht-Treber wissen, ob die Südumgehung „in der Hauptsache“ als Parallelstrecke zur A?3 dienen soll. Damit wäre sie eine Anbindung an den Flughafen, der nach dem geplanten Ausbau mehr Verkehr anziehen werde. Bislang sei, so Frühwacht-Treber, die Verkehrsentlastung Mörfeldens als Begründung für den Bau der Südumgehung herangezogen worden.

Auch die Auswirkungen der geplanten Hegbach-Verlegung beschäftigen Frühwacht-Treber. „Welche Folgen hätte dies für das angrenzende Wohngebiet?“, fragt sie. Wissen möchte sie zudem, ob die Straße die eigenständige Trinkwasserversorgung Mörfelden-Walldorfs gefährde. Auch über Verkehrsprognosen will Frühwacht-Treber mehr erfahren.

„Was können wir tun, um unsere Stadt vor einem derartigen Eingriff in unsere Heimat zu schützen?“, heißt es im Brief Frühwacht-Trebers weiter. Bürgermeister Becker hat allerdings wiederholt betont, dass er die Südumgehung für nötig hält, um die Menschen in der stark befahrenen Mörfelder Ortsdurchfahrt vom Verkehr zu entlasten. (mz)

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