Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Erfrischende Abkühlung im Mörfelder Waldschwimmbad.
+
Erfrischende Abkühlung im Mörfelder Waldschwimmbad.

Waldschwimmbad

Waldschwimmbad erwartet 6000 Besucher

Am Samstag werden im Waldschwimmbad in Mörfelden-Walldorf 6000 Besucher erwartet. Parkplätze dürften dann wieder Mangelware sein. Eine zweite Kasse soll zumindest langes Anstehen am Eingang verhindern.

Der Wochenanfang ließ sich noch ruhig an im Mörfelder Waldschwimmbad. „Am Montag waren 875 Gäste zum Schwimmen hier“, berichtet Bademeisterin Susanne Bischoff. Mit der großen Hitze strömten jedoch bis Mitte der Woche mehr und mehr Menschen ins Bad: Am Dienstag 2378 und am Mittwoch waren es dann mehr als 3000.

Wer Zeit hat und in Ruhe schwimmen will, der kommt unter der Woche am Vormittag. Da geht es gelassen zu auf der Liegewiese und im Becken: Viele Stammgäste ziehen ihre Bahnen, nutzen das Zusammentreffen im kühlen Nass für einen kleinen Plausch. Ein paar Mütter mit ihren Kleinkindern stehen bereits rund um das Babybecken – kein Problem, hier den Überblick zu behalten.

Nachmittags sieht das anders aus: Mit 3000 Besuchern ist das Bad schon richtig gut gefüllt. Doch fürs Wochenende stehen die Wetterprognosen weiterhin auf Hitze: Sogar die 40-Grad-Marke könnte geknackt werden. Da rechnen die städtischen Angestellten im Schwimmbad mit dem ganz großen Ansturm: Bis zu 6000 Schwimmgäste werden erwartet.

„Am Wochenende wird die Hütte brennen“, ist sich Susanne Bischoff sicher. Kein Wunder, sei das Mörfelder Bad doch mit Abstand das schönste in der Region. Die 49-Jährige und ihr Team sind für den Ansturm gut gerüstet, auch bei auf Hochtouren laufendem Badebetrieb.

Sechs Mitarbeiter wechseln sich bei der Beckenaufsicht ab. Drei davon sind ausgebildete Schwimmmeister, die anderen drei Rettungsschwimmer. Je nach Bedarf schieben sie bei schönem Sommerwetter Zehn-Stunden-Schichten. Dabei dürfen sie zwischendrin nach Absprache auch selbst mal kurz ins Wasser springen oder eine kalte Dusche nehmen.

Um 23.30 Uhr Feierabend

Morgens um 5.30 Uhr geht es am Wochenende los mit den Vorbereitungen, abends werden die Becken gesaugt und die Filteranlagen gereinigt. „Gegen 23.30 Uhr haben wir Feierabend“, so Bischoff. Bis zu 60 Stunden Arbeitszeit in der Woche kommen da für den Einzelnen zusammen.

Dieses Wochenende wird auch eine zweite Kasse geöffnet, um lange Schlangen zu vermeiden. Trotzdem muss man sich wohl darauf gefasst machen, eine halbe Stunde anzustehen. „Theoretisch machen wir bei 7000 Besuchern die Kassen dicht“, erklärt Bischoff. Doch soweit werde es nicht kommen. Vorher seien die Parkkapazitäten erschöpft. „Das ist ein großes Problem: Wir haben hier bei Weitem nicht genug Parkplätze“, sagt sie. Die Leute seien schwer beladen und hätten keine Lust, bei der Hitze ihre Taschen allzu weit zu schleppen. Auch die Busverbindungen zum Bad seien nicht gut. Wer beispielsweise aus Walldorf das Schwimmbad besuchen wolle, müsse erst am Bahnhof Mörfelden umsteigen.

Mitbringen darf man ins Mörfelder Bad so Einiges: Sonnenschirme und Strandmuscheln zum Sonnenschutz sind erlaubt. Verboten ist Fahren auf Skateboards, Rollern und Inlinern, Fotografieren, Rauchen einer Shisha oder Baden in Straßenkleidung. Die Bademeister müssen hier immer wieder schauen, dass die Vorschriften eingehalten werden. Ansonsten kommen Besucher mit kleineren Verletzungen zu ihnen.

Größere Unfälle oder Rettungsaktionen gab es in dieser Saison noch nicht. Bei Streitigkeiten werden die Schwimmmeister häufig als Schlichter dazugeholt oder angesprochen, wenn der Spindschlüssel verloren geht. „Generell sollten die Badegäste Wertsachen zu Hause lassen“, rät Susanne Bischoff.

Wegen der hochsommerlichen Temperaturen gibt es am Sonntag und Montag verlängerten Badespaß: Das Waldschwimmbad schließt dann erst um 21 Uhr. (eda)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare