Rüsselsheim

Vorträge zur Köbel-Studie

Die Stadt Rüsselsheim veröffentlicht Ergebnisse der Untersuchung zur NS-Vergangenheit des früheren Bürgermeisters Walter Köbel.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie zum Wirken des früheren Rüsselsheimer Bürgermeisters Walter Köbel während der NS-Zeit wird die Stadt zum Nachlesen im Internet und als Sonderdruck präsentieren. Die Vorträge dazu sind am Donnerstag, 31. Januar, und am 14. Februar.

Dazu kommt beim ersten Termin die Historikerin Sabine Kühn vom Fachbereich Neuere Geschichte der Uni Marburg nach Rüsselsheim. Der öffentliche Vortrag in der Rotunde des Rathauses beginnt um 19.30 Uhr.

Ebenfalls um 19.30 Uhr beginnt in der Rotunde die zweite Veranstaltung. Dann besteht Gelegenheit zur Aussprache über die Ergebnisse der Arbeit. Als Diskussionspartner steht dann neben Sabine Kühn auch Professor Eckart Conze, Leiter des Marburger Lehrstuhls, zur Verfügung.

Die Stadt hatte im Frühjahr 2012 die Studie in Auftrag gegeben, nachdem Walter Köbel in einer hessenweit angelegten Untersuchung zur NS-Vergangenheit hessischer Nachkriegspolitiker unter anderem aufgrund nazistischen Gedankenguts in seiner Dissertation aufgefallen war. Daraufhin waren in der Stadt Forderungen laut geworden, die Walter-Köbel-Halle umzubenennen.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Studie wird nach der Präsentation auf der Internetseite der Stadt Rüsselsheim sowie des Museums und Stadtarchivs eingestellt. Kurzfristig soll die Forschungsarbeit auch in gedruckter Form in der Schriftenreihe des Stadtarchivs erscheinen. (ers.)

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