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Gross-Gerau

Stolpersteine werden verlegt

In Groß-Gerau werden Stolpersteine verlegt. Unter anderem wird den einstigen Eigentümern einer Essig- und Likörfabrik gedacht. Gezwungen von den Nazis, mussten sie ihr Unternehmen 1936 weit unter Wert verkaufen.

Sieben Stolpersteine für die jüdischen Brüder Hugo und Heinrich Hirsch und ihre Familien werden bei einer Feier am Mittwoch, 8. Juli, in Groß-Gerau verlegt. Die Aktion mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig, dem Initiator des Erinnerungsprojekts, beginnt um 9 Uhr in der Frankfurter Straße 36 vor dem Gebäude der ehemaligen Essig- und Likörfabrik „H. Hirsch Söhne“.

Dort sollen zur Erinnerung an Hugo und Thekla Hirsch, geboren 1877 und 1883, sowie ihre Töchter Anna, Viktoria und Emilie fünf der mit Messingplatten versehenen Betonquader ins Trottoir eingelassen werden, geht aus der Ankündigung des Evangelischen Dekanats hervor.

Zwei weitere Erinnerungssteine werden anschließend vor dem Anwesen August-Bebel-Straße 7 verlegt. Dort lebte Heinrich Hirsch mit seiner Frau Karoline. Hugo und Thekla sowie Heinrich und Karoline Hirsch betrieben gemeinsam die von ihrem Großvater gegründete Essig- und Likörfabrik. Gezwungen von den Nazis, mussten sie ihr Unternehmen 1936 weit unter Wert verkaufen. Hugo und Thekla Hirsch flüchteten 1939 nach Rio de Janeiro (Brasilien), wo sie bis zu ihrem Tod in einfachen Verhältnissen lebten.

Heinrich und Karoline Hirsch (Jahrgang 1866 und 1873) zogen wegen der tätlichen Angriffe durch Nazis 1933 nach Frankfurt. Heinrich Hirsch starb dort 1937, seine Frau Lina 1938. (gil)

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