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Bis zum Beginn der neuen Badesaison müssen Besucher dem Walldorfer See fernbleiben.
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Bis zum Beginn der neuen Badesaison müssen Besucher dem Walldorfer See fernbleiben.

Mörfelden-Walldorf

Still ruht der See

Wegen Vandalismus, Müll und sexueller Belästigung bleibt der Walldorfer Badesee geschlossen. Bis zur neuen Badesaison will die Stadt über die Nutzung nachdenken.

Der Walldorfer Badesee bleibt bis auf weiteres geschlossen, teilt Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) mit. Wie er erklärt, sei ursprünglich geplant gewesen, den Zugang zum Gelände nach dem Ende der Badesaison am 4. September weiter über das kleine Tor zur Aschaffenburger Straße hin zu ermöglichen. Es habe sich allerdings gezeigt, dass die Interessen der Besucher untereinander und die der Vereine nicht vereinbar seien. Daher habe sich die Stadt entschlossen, den See zu schließen.

In den vergangenen Jahren hatten Schwimmer, die sich auch von niedrigen Temperaturen nicht abschrecken ließen, und Spaziergänger die Seelandschaft auch im Herbst und Winter genossen. Mancher hatte sich deshalb beschwert, als das Gelände geschlossen worden war. Nach Angaben von Becker waren wiederholt aufgetretene Vandalismusschäden an den Anlagen des Angelsportvereins und der Wachstation der Interessengemeinschaft Rettungsdienst Badesee Walldorf (zerstörte Neonröhren, verbrannter Zaun, Einbrüche), zunehmende Müllablagerungen auf dem Parkplatz und die fehlende Möglichkeit zur Nutzung von Toiletten ausschlaggebend für die Entscheidung. Außerdem sei es zu sexuellen Belästigungen gekommen. Auch durch verstärkte Kontrollen habe sich die Lage nicht entspannt.

Auch die Öffnung nur des kleinen Tors und Schließung des Geländes für Autos führe zu keiner befriedigenden Lösung, weil es dann bei schönem Wetter zu unzulässigem Parken an der Bundesstraße 44 und der Aschaffenburger Straße komme.

Bürgermeister Becker verweist darauf, dass die Seen in Langen, Raunheim und Kelsterbach im Winter ebenfalls geschlossen hätten. Konfliktsituationen könnten sich so nicht verteilen.

Bis zur neuen Badesaison wolle sich die Stadt Gedanken über künftige Nutzungsmöglichkeiten des Badesees machen, sagt Becker. (mz.)

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