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Gross-Gerau/Rüsselsheim

Standortfrage bleibt offen

Das DJH möchte eine weitere Jugendherberge im südlichen Rhein-Main-Gebiet installieren. Dabei sieht Bob Tode, Vorstandsvorsitzender des DJH-Landesverbands, angesichts der „sehr unterschiedlichen“ möglichen Standorte Groß-Gerau und Rüsselsheim kein „entweder – oder“. Es werde weiter offen geprüft.

Der Aufsichtsrat des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH), Landesverband Hessen, hat am vergangenen Wochenende getagt und dem Vorstand einen Prüfauftrag mit auf den Weg gegeben, sagte Bob Tode, Vorstandsvorsitzender des DJH-Landesverbands. Es handele sich um einen Prüfauftrag in dem Sinne, nochmals über das Groß-Gerauer Grundstück gegenüber den Beruflichen Schulen zu sprechen und auszuloten, „wie wir zusammenkommen“. Bereits am Montagmorgen habe er mit Bürgermeister Stefan Sauer (CDU) telefoniert. Es solle möglichst zeitnah einen Gesprächstermin geben.

Sowohl Stadt als auch Kreis Groß-Gerau, aber auch die Stadt Rüsselsheim, die ebenfalls als Herbergsstandort infrage kommt, hätten dem DJH vor der Aufsichtsratssitzung den Sachstand schriftlich dargelegt. Es gebe jetzt klare Basisinformationen.

Nun gehe es darum, relativ schnell ins Gespräch über die finanziellen Fragen zu kommen. Denn, so Todes Eindruck, herrsche mittlerweile eine prinzipiell positive Wahrnehmung aller Beteiligten dem Projekt gegenüber. Das Konzept für eine Sportjugendherberge in Groß-Gerau sei „sehr weit ausgereift“.

Ausgereiftes Konzept

Das DJH möchte zusätzlich zu seinen bislang 31 hessischen Jugendherbergen eine weitere – im südlichen Rhein-Main-Gebiet – installieren. Dabei sieht Bob Tode angesichts der „sehr unterschiedlichen“ möglichen Standorte Groß-Gerau und Rüsselsheim kein „entweder – oder“. Es werde weiter offen geprüft.

Bürgermeister Sauer sagte, die Stadt habe vergangene Woche noch Unterlagen erhalten, um das Projekt besser einschätzen zu können, und dann ihre Preisvorstellung für das Areal an der Darmstädter Straße entsprechend dem Bodenrichtwert genannt – ausgehend von einer gewerblichen Nutzung und Bebauung durch Dritte. Jetzt müsse man sehen, wie man sich preislich annähere.

Er schätze es jedenfalls, dass Groß-Gerau als Standort nicht vom Tisch sei, so der Bürgermeister. Die positive Grundeinstellung der Stadt sei auch im Schreiben ans DJH ausgedrückt worden. (amt)

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