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Gross-Gerau

Stadt kritisiert Umlagemodus

Die Entwicklung der Verbandsumlage schmeckt Groß-Gerau nicht. Gefordert wird eine gerechtere Verteilung der Kosten.

Die Entwicklung der Verbandsumlage für den von der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft mbH Kreis Groß-Gerau (LNVG) aufgestellten Plan, der ab dem 1. Januar 2016 greifen soll, erregt die Gemüter in Groß-Gerau.

In diesem Zusammenhang fordert die Stadt eine gerechtere Verteilung der Kosten. In ihrem Papier heißt es: „Die Kreisstadt Groß-Gerau hat im Jahr 2009 insgesamt 433 000 Euro und damit 21 Prozent des Anteils der Städte und Gemeinden an der Verbandsumlage getragen, im Jahr 2015 sind es 540 000 Euro. Die Steigerung von fast 25 Prozent des Anteils am ÖPNV sind dabei ebenso bedenklich wie die Tatsache, dass die Stadt Groß-Gerau 21 Prozent der Verbandsumlage zu tragen hat. Durch die Lage der Stadt mitten im Kreis, die Funktion als Schulstandort und als Standort von drei Bahnhöfen ergibt sich ein breites Liniennetz mit hoher Kilometer-Leistung und Haltestellenabfahrten als Basis der Verbandsumlage.“

Einwohnerzahl als Grundlage

Diesen Umlagemodus kritisiert die Stadt, würde sich wünschen, dass eine Verteilung der Kosten auf Grundlage der Einwohnerzahl angestrebt wird.

Die Stadt sei im Vorfeld der Beratungen des Nahverkehrsplanes beteiligt gewesen, sagte Magistratsdezernent Bernd Landau in der Sitzung des Ausschusses.

SPD-Fraktionsvorsitzender Jürgen Martin lobte zwar die Ausarbeitung des Nahverkehrsplanes durch die beteiligten Fachbüros, übte jedoch auch Kritik am Bezahlungsmodus. „Mit diesem Verrechnungsmodus hören wir den Schlag nicht mehr“, äußerte Martin die Befürchtung, dass die jetzigen Kosten in Höhe einer halben Million Euro sich binnen weniger Jahre auf die doppelte Summe erhöhen könnten.

Insofern sei der SPD die Stellungnahme der Stadt zum Nahverkehrsplan beinahe zu schwach formuliert. Jürgen Martin bat die Verwaltung deshalb darum, bis Dienstag, 21 Juli, zu beziffern, was der Endausbau des Nahverkehrs die Stadt in den nächsten Jahren kosten werde. (eda)

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