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Mörfelden-Walldorf

Stadt kauft wieder selbst ein

Bei der interkommunalen Zusammenarbeit haben sich für Mörfelden-Walldorf nach Angaben des Bürgermeisters nur zwei von fünf Projekten als sinnvoll erwiesen

Die Stadt Mörfelden-Walldorf hat sich an fünf Pilotprojekten zur Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) beteiligt. Weiter verfolgen will sie aber nur zwei Vorhaben. Die Kommunen im Kreis Groß-Gerau hatten 2013 vereinbart, Strom- und Gaseinkauf, Standesamtswesen, Bezügeabrechnung, Beschaffungswesen und die Prüfung elektrischer Anlagen gemeinsam zu bearbeiten. So sollten Aufgaben gemeinsam effizienter erledigt und beim Einkauf eine bessere Verhandlungsposition eingenommen werden können.

Mörfelden-Walldorf will aber künftig nur noch bei zweien aktiv sein. Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) begründete dies damit, dass sich auf drei Feldern keine wesentlichen Vorteile ergeben hätten. Beim Gas- und Stromeinkauf etwa habe das städtische Energie- und Klimaschutzbüro erfolgreich verhandelt und erhebliche Preisnachlässe erzielt. „Hier wären für uns keine wesentlichen Einsparungen zu erwarten“, sagte Becker.

Ebenfalls raus ist Mörfelden-Walldorf beim Standesamtswesen. „Für eine Stadt unserer Größenordnung ergibt es keinen Sinn, weiter mitzuarbeiten“, sagte Becker. Unterschieden werde zwischen der klassischen Verwaltungstätigkeit des Standesamts und dem Trauwesen. Trauungen sollen auch künftig in allen Kommunen angeboten werden.

An einer gemeinsamen Bezügestelle ist Mörfelden-Walldorf ebensowenig interessiert. „Wir bewältigen das schon jetzt unter geringsten Personal- und Sachkosten“, erklärte Becker. Daher biete es sich nicht an, etwas abzugeben. Zugleich könne Mörfelden-Walldorf aber auch für andere dies nicht miterledigen. (mz)

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