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Mörfelden-Walldorf

Stadt berät bei Sanierung

In Mörfelden-Walldorf

Die Stadt Mörfelden-Walldorf wird weiter Hauseigentümer bei der stilerhaltenden energetischen Sanierung alter Gebäude beraten. Allerdings verzichtet die Kommune darauf, eine rund 25 000 Euro teure Bedarfsanalyse samt Konzept zur Typologie der Gebäudetypen und zur Beratung von Hauseigentümern erstellen zu lassen.

Vorerst bleibt es bei einer Bestandsanalyse, die das Stadtplanungs- und -bauamt erstellt hat. Einer entsprechenden Vorlage der Verwaltung erteilten in der jüngsten Stadtverordnetensitzung SPD, Grüne und FDP ihre Zustimmung. CDU, DKP/Linke Liste und der Einzelabgeordnete Volker Arndt lehnten das Papier ab. Hart ins Gericht mit der Verwaltung ging Gerd Schulmeyer von der DKP/LL. Letztlich zeige das Papier, dass die Stadt keinen überragenden Einfluss habe und offensichtlich auch nicht gewillt sei, ihren geringen Einfluss zu nutzen. Über Gestaltungssatzungen und unterstützende Maßnahmen gebe es Möglichkeiten, Dinge zu regeln.

Der Bericht des Stadtplanungs- und -bauamts sei an vielen Stellen eher oberflächlich und beschönige die Lage. Schulmeyer kam auch auf das frühere Wohnhaus der jüdischen Geschwister Reiß in der Langstraße 37 in Walldorf zu sprechen. Hier warf er der Stadt zu wenig Einsatz vor, sie kapituliere vor dem Primat des Privateigentums. Unter dem Deckmantel energetischer Sanierung würde „historische Bausubstanz zum Abschuss freigegeben“, klagte Schulmeyer.

Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) erklärte, dass jeder Hauseigentümer im vorgegebenen Rahmen selbst entscheiden könne, wie er saniere. Aufgrund ihrer eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten sei die Stadt nicht in der Lage, alle alten Häuser zu erhalten. (mz)

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