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Kreis Gross-Gerau

Spitze bei der Grundsteuer

Mit einem Grundsteuer-B-Hebesatz von 960 und 800 liegen Nauheim und Rüsselsheim in Hessen an der Spitze. Nauheim ist sogar bundesweit Spitzenreiter.

Im vergangenen Jahr hat sich im Kreis Groß-Gerau die Steuererhöhungsspirale weiter gedreht. Mit einem Grundsteuer-B-Hebesatz von 960 und 800 liegen Nauheim und Rüsselsheim in Hessen an der Spitze. Nauheim ist sogar bundesweit Spitzenreiter. Und Rüsselsheim plant für das Frühjahr eine weitere Erhöhung auf 900 Punkte. Ziel der Gemeinde Nauheim ist es, unter anderem mithilfe dieses hohen Hebesatzes – den die Gemeindevertretung im Juni beschlossen hatte –, ihren Haushalt bis 2016 auszugleichen.

Dies ist auch das Hauptmotiv in den anderen Kreiskommunen, die die Grundsteuer B für bebaute Grundstücke im vergangenen Jahr erhöht haben oder dies noch planen. Denn egal, ob Schutzschirmkommune oder nicht: Es bleiben nur noch wenige Jahre, bis die Vorgabe gilt, keine zusätzlichen Schulden mehr machen zu dürfen, Stichwort Schuldenbremse. Dass gerade die Grundsteuer B häufig aufgestockt wird, liege auch daran, dass jeder Bürger an der Abgabe beteiligt ist, schreibt der Bund der Steuerzahler (BdSt) Hessen auf seiner Internetseite. Zwar lieferten die bebaubaren und bebauten Grundstücke die Steuerbemessung, aber die Steuer werde bei vermieteten Immobilien auf die Mieter umgelegt.

Der BdSt Hessen spricht sich dafür aus, bei den Grundsteuern eine Obergrenze festzusetzen, damit sich die Spirale nicht unendlich weiter dreht und unzumutbare Belastungen für die Bürger entstehen. BdSt-Vorsitzender Joachim Papendick sagt, eine Obergrenze von höchstens 600 Prozent wäre sinnvoll.

Die Spanne zwischen den Hebesätzen für die Grundsteuer B im Kreis Groß-Gerau ist groß. Die Kreisstadt Groß-Gerau liegt mit ihrem jüngst angehobenen Satz von 450 Prozent (2014: 350) vergleichsweise niedrig. In Mörfelden-Walldorf wurde die Anhebung von 430 auf 595 Prozent beschlossen. (amt)

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