Mörfelden-Walldorf

Sanierung geht los

In der Walldorfer Jourdanallee haben die Arbeiten für die Sanierung und Umgestaltung der Straße begonnen. Um das rund 600.000 Euro teure Projekt gab es einigen Wirbel, nachdem sich Anwohner gegen die ursprüngliche Planung gewehrt hatten.

Mörfelden-Walldorf. In der Walldorfer Jourdanallee haben die Arbeiten für die Sanierung und Umgestaltung der Straße begonnen. Um das rund 600 000 Euro teure Projekt gab es einigen Wirbel, nachdem sich Anwohner gegen die ursprüngliche Planung gewehrt hatten. Sie befürchteten unter anderem den Wegfall von Parkplätzen und forderten einen Radweg. In seiner jüngsten Sitzung verabschiedete das Stadtparlament eine geänderte Planung, in der die Wünsche berücksichtigt werden.

Um die Straße umgestalten zu können, werden mehrere kranke Bäume gefällt. Nach Angaben der Stadt sind sie von einem Pilz befallen und wären auch ohne Umbauten über kurz oder lang nicht zu halten gewesen. Neben der Straßensanierung von Grund auf und der Erneuerung der Fahrbahndecke werden die Baumstandorte in den Parkplatzstreifen versetzt. Das ermöglicht einen durchgängigen 2,50 Meter breiten Gehweg, den auch Radfahrer nutzen dürfen. 44 neue Bäume sollen den Allee-Charakter der Straße verstärken.

Während der Bauarbeiten, für die Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) ein knappes halbes Jahr ansetzt, ist die Jourdanallee nur stadtauswärts zu befahren. In der Gegenrichtung wird der Verkehr durch die Neutra-Siedlung geführt. (mz)

Fragen zur Baustelle beantwortet Marko Brendel unter 06105/938846.

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