Rüsselsheim

Köbel-Halle im Fokus

Sanierung oder Abriss der Walter-Köbel-Halle? Diese Entscheidung soll heute in der Sitzung des Stadtparlaments fallen.

Sanierung oder Abriss der Walter-Köbel-Halle? Diese Entscheidung soll heute, 17. September, in der Sitzung des Stadtparlaments fallen. Beginn ist um 18 Uhr im Rathaus, Ratssaal. Das von der Düsseldorfer Unternehmensberatung Altenburg im Auftrag der Stadt erstellte Strategiekonzept sieht drei Varianten vor: die Sanierung für mindestens 17 Millionen Euro, einen rund 11,9 Millionen Euro teuren, am Regelbedarf orientierten Neubau neben der heutigen Halle sowie einen am Spitzenbedarf orientierten Neubau für rund 16 Millionen Euro. Die Stadt favorisiert die zweite Variante.

Lebhafte Diskussionen könnte es auch bei der Beratung der CDU-Forderung auf Installation von Videotechnik am Bahnhof geben. Die Christdemokraten wollen damit die "objektive Sicherheitslage sowie das subjektive Sicherheitsgefühl in der Innenstadt" stärken. In den Ausschusssitzungen hatten SPD, Grüne und Liste Rüssel dem Anliegen aber eine klare Absage erteilt.

Zur Beratung stehen weiterhin der Jahresabschluss der städtischen Betriebshöfe und das Konzept zur Mittagessensversorgung an Rüsselsheimer Schulen in städtischer Trägerschaft.

Für einige Tagesordnungspunkte liegen bereits Beschlüsse aus den Ausschüssen vor, die in der Regel ohne Aussprache abgesegnet werden. Dazu gehören die Genehmigung der Haushaltssatzung 2009 durch die Aufsichtsbehörde, die Schaffung von vier zusätzlichen befristeten Stellen für die Abwicklung der Baumaßnahmen im Rahmen der Konjunkturprogramme, die Bauleitplanung zur Nahversorgung Haßloch-Nord und das Projekt Spielinsel Westend. (pred)

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